USA setzen Unterstützung für Iran-Proteste fort
Die USA haben scharf auf die Todesfälle bei den anhaltenden Protesten im Iran und das Vorgehen der Sicherheitskräfte reagiert. Trump und Rubio betonten ihre Unterstützung für die mutigen Demonstranten.
Die Proteste im Iran, die in Teheran begannen und sich nach der hohen Inflation und dem Wertverlust der Landeswährung ausweiteten, haben sich auf viele wichtige Städte des Landes ausgebreitet. Während der Proteste, bei denen Millionen Menschen auf die Straße gingen, unterbrach die iranische Regierung das Internet, um die Kommunikation zu verhindern.
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen kamen bei den Protesten mindestens 48 Menschen ums Leben. Zudem starben 14 Sicherheitskräfte bei den Zusammenstößen. Laut der in den USA ansässigen Nachrichtenagentur für Menschenrechtsaktivisten (HRANA) wurden seit dem 28. Dezember 2.277 Personen bei den Protesten festgenommen. Die in Norwegen ansässige Organisation Iran Human Rights gab an, dass 51 Demonstranten, darunter neun Kinder, ihr Leben verloren haben.
HARTE WORTE AUS DEN USA
US-Präsident Donald Trump betonte in einer Erklärung im Weißen Haus, dass man die Lage im Iran aufmerksam verfolge und dass seine Regierung bei einem möglichen US-Eingreifen nicht den Einsatz von "Bodentruppen" plane. Trump verdeutlichte die Haltung der USA zu dem Vorfall mit den Worten: "Wir werden sie an ihren empfindlichsten Stellen sehr hart treffen."
RUBIO UNTERSTÜTZT IRANISCHE PROTESTLER
Der US-Außenminister Marco Rubio bekräftigte ebenfalls seine Unterstützung für die Demonstranten im Iran, indem er auf der Social-Media-Plattform X erklärte: "Die Vereinigten Staaten unterstützen die mutigen Menschen im Iran."
CHAMENEI: "WIR WERDEN GEGEN ZERSTÖRERISCHE ELEMENTE VORGEHEN"
Irans religiöses Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei sagte gestern in einer Erklärung: "Die Islamische Republik wurde mit dem Blut von Hunderttausenden ehrenhaften Menschen gegründet, und wir werden vor denen, die dies leugnen, nicht zurückweichen." Chamenei betonte, dass sein Land den Kampf gegen "zerstörerische Elemente" fortsetzen werde und man dabei entschlossen bleiben werde. Der Nationale Sicherheitsrat des Iran bezeichnete die Demonstranten als "bewaffnete Vandalen" und "Störer des Friedens und der Sicherheit" und erklärte, dass gegen diese Personen "entschlossene und notwendige rechtliche Schritte" eingeleitet würden.
EUROPA VERURTEILT IRAN
Die Staats- und Regierungschefs von Großbritannien, Deutschland und Frankreich gaben eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie ihre Besorgnis über die Gewaltanwendung der Sicherheitskräfte im Iran zum Ausdruck brachten. Die drei Länder verurteilten die Tötung von Demonstranten aufs Schärfste und forderten die iranischen Behörden auf, die Meinungsfreiheit ihrer Bürger zu respektieren. Der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz erklärten gemeinsam: "Die iranischen Behörden haben die Verantwortung, ihr eigenes Volk zu schützen und müssen die Meinungsfreiheit sowie friedliche Versammlungen ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen zulassen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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