USA unternehmen offiziellen Schritt in Bezug auf Syrien
Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums hat die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien bekannt gegeben.
Die vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) veröffentlichte Lizenz hebt die Sanktionen gegen das Land faktisch auf, indem sie die verbotenen Transaktionen im Rahmen der Syrien-Sanktionsverordnung weitgehend freigibt.
Finanzminister Scott Bessent erklärte dazu: „Wie von Präsident Trump versprochen, haben das Finanz- und das Außenministerium damit begonnen, Schritte umzusetzen, die neue Investitionen in Syrien fördern. Wir hoffen, dass Syrien den Weg des Friedens, der Stabilität und des Wohlstands beschreitet.“
NEUE INVESTITIONEN
Mit dem Inkrafttreten der GL 25 hat auch das US-Außenministerium eine Ausnahmeregelung im Rahmen des Caesar Syria Civilian Protection Act (Caesar Act) von 2020 erlassen. Diese Ausnahmeregelung zielt darauf ab, es den Verbündeten der USA und den Ländern der Region zu ermöglichen, neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Syrien zu prüfen.
Mit der neuen Regelung wurden Aktivitäten in allen Sektoren der syrischen Wirtschaft freigegeben und der Weg für neue Investitionen im Land geebnet. Zudem wurden die Erbringung von Finanz- und technischen Dienstleistungen für Syrien, Transaktionen im Zusammenhang mit Erdöl und Erdölprodukten sowie die geschäftliche Zusammenarbeit mit der neuen syrischen Regierung genehmigt.
KEINE OFFENE TÜR
Während die GL 25 dem ehemaligen Regime von Baschar al-Assad sowie Personen und Gruppen, die mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung gebracht werden, keine Erleichterungen gewährt, sind Transaktionen mit früheren Unterstützern des Assad-Regimes wie Russland, dem Iran und Nordkorea vom Geltungsbereich der Lizenz ausgenommen.
Das Finanzministerium erklärte, dass die GL 25 darauf abziele, das Finanzsystem, die Infrastruktur und die allgemeine Wirtschaftsstruktur Syriens im Einklang mit den außenpolitischen Zielen der USA wiederaufzubauen. In der Erklärung wurde zudem mitgeteilt, dass das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) US-Finanzinstituten die Erlaubnis erteilt habe, Korrespondenzkonten für die syrische Handelsbank zu eröffnen.
BOTSCHAFT EINES NEUANFANGS
In der Erklärung des Finanzministeriums hieß es: „Für das syrische Volk wird ein neues Kapitel aufgeschlagen.“ Darin wurde betont, dass die USA ein stabiles und geeintes Syrien unterstützen, das religiöse und ethnische Minderheiten schützt und terroristischen Gruppen keinen Raum bietet.
Die US-Regierung erklärte, sie werde die Entwicklungen vor Ort sowie die Maßnahmen der neuen Regierung weiterhin genau beobachten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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