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USA wollen angereichertes Uran im Iran beschlagnahmen

Die Regierung in Washington prüft mögliche militärische Schritte, um das im Iran identifizierte angereicherte Uran in ihren Besitz zu bringen. Die Aussicht auf eine solche Operation verschärft die Spannungen in der Region.

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USA wollen angereichertes Uran im Iran beschlagnahmen

Es ist bekannt geworden, dass die Vereinigten Staaten militärische Optionen diskutieren, um an die mehr als 400 Kilogramm angereichertes Uran im Iran zu gelangen. Es heißt, dass Beamte des Weißen Hauses detaillierte Gespräche zu diesem Thema führen, eine endgültige Entscheidung jedoch noch nicht getroffen wurde. Washington ist insbesondere besorgt darüber, dass das betreffende Nuklearmaterial nahezu waffenfähig ist.

Sicherheitskreise in den USA geben an, dass riskante Szenarien vorbereitet werden, die für eine solche Operation einen tagelangen Einsatz von Militäreinheiten auf iranischem Boden erfordern würden. Behauptungen zufolge steht Präsident Trump verschiedenen Interventionsmöglichkeiten offen gegenüber, wobei er die Sicherheit der Soldaten in den Vordergrund stellt; zudem hält er den Druck auf die iranische Führung aufrecht, das Uran auszuliefern, um eine diplomatische Lösung zu ermöglichen.

Berater im Weißen Haus weisen darauf hin, dass die Operation ernsthafte Sicherheitsrisiken vor Ort berge, die Atomanlagen des Iran gut geschützt seien und eine langfristige Präsenz von US-Soldaten in der Region zu neuen Konflikten führen könnte.

Dass die Möglichkeit einer Operation in den letzten Wochen häufiger zur Sprache kam, hat dazu geführt, dass das US-Verteidigungsministerium seine militärischen Vorbereitungen in der Region verstärkt hat. Es wird berichtet, dass das Pentagon die Stationierung von weiteren 10.000 Soldaten der Landstreitkräfte prüft. Zudem wird vermerkt, dass Marineinfanteristen und Fallschirmjägereinheiten für einen schnellen Eingriff in alternativen Plänen vorgesehen sind.

Der ehemalige Kommandeur des US-Zentralkommandos, General Joseph Votel, bewertete die Lage wie folgt: „Das ist keine Operation, die einfach und in kurzer Zeit abgeschlossen werden kann. Die Sicherung des Geländes, die Beseitigung der Trümmer und der Transport des radioaktiven Materials durch Spezialteams könnten Tage dauern.“

Neben den USA wurde vor dem israelischen Luftangriff auf den Iran im vergangenen Jahr geschätzt, dass Teheran über mehr als 400 Kilogramm Nuklearmaterial mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent sowie etwa 200 Kilogramm spaltbares Material mit einem Anreicherungsgrad von 20 Prozent verfügte. Experten weisen darauf hin, dass dieses Material in kurzer Zeit auf über 90 Prozent angereichert und somit für den Bau von Atomwaffen geeignet gemacht werden könnte.

US-Außenminister Marco Rubio betonte in der vergangenen Woche, dass die Ziele auch ohne eine Bodenoperation erreicht werden könnten. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte: „Wenn der Iran das Uran freiwillig übergibt, ist kein militärisches Eingreifen erforderlich; andernfalls bleibt die Option der USA auf dem Tisch.“

Während die Berichte über eine Operation alle Akteure in der Region in Alarmbereitschaft versetzt haben, wird darauf hingewiesen, dass die diplomatischen Kanäle noch nicht vollständig geschlossen sind und verschiedene Lösungswege weiterhin in Betracht gezogen werden.


Nachrichtenquelle: 12punto