Vierstündiger Angriff der USA auf den Iran! Vergeltung aus Teheran ließ nicht lange auf sich warten
Nach dem Absturz eines US-Apache-Hubschraubers in der Nähe der Straße von Hormus kam es zu gegenseitigen Angriffen zwischen Washington und Teheran. Während die USA erklärten, militärische Ziele im Iran angegriffen zu haben, gab der Iran bekannt, Operationen gegen amerikanische Stützpunkte in der Region durchgeführt zu haben.
Nach dem Absturz eines Apache-Hubschraubers der US-Armee in der Nähe der Straße von Hormus hat die Spannung zwischen Washington und Teheran eine neue Dimension erreicht.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab bekannt, dass im Rahmen der Selbstverteidigung Angriffe auf den Iran durchgeführt wurden. In der Erklärung hieß es: „Diese Operation ist eine verhältnismäßige Antwort auf die ungerechtfertigte Aggression des Iran.“
Iranische Medien berichteten, dass in der Stadt Sirik in der Provinz Hormozgan Explosionsgeräusche zu hören waren. Zudem wurde von Explosionen auf der Insel Qeschm und in Bandar Abbas berichtet.
US-Präsident Donald Trump erklärte gegenüber ABC: „Es ist sehr wichtig zu reagieren. Sie haben einen Hubschrauber abgeschossen und wir führen derzeit Vergeltungsmaßnahmen durch.“
CENTCOM GIBT ENDE DER OPERATION BEKANNT
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) teilte in einer Erklärung am frühen Morgen mit, dass die gegen den Iran eingeleiteten Operationen abgeschlossen seien. Es wurde festgehalten, dass im Rahmen der etwa vierstündigen Angriffe verschiedene militärische Ziele getroffen wurden.
In der Erklärung wurde angegeben, dass mit präzisionsgelenkter Munition, die von Kampfflugzeugen der US-Luftwaffe und der Marine abgefeuert wurde, „iranische Luftverteidigungssysteme, Bodenkontrollstationen und Überwachungsradaranlagen in der Nähe der Straße von Hormus“ ins Visier genommen wurden.
Im CENTCOM-Statement hieß es weiter: „Diese Operation war eine verhältnismäßige Antwort auf die jüngsten Angriffe auf US-Streitkräfte und internationale Handelsschiffe, die die Gewässer der Region durchqueren.“
SCHRITT DES IRANS GEGEN US-STÜTZPUNKTE IN DER REGION
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten nach den US-Angriffen ebenfalls, dass einige amerikanische Stützpunkte in der Region ins Visier genommen wurden.
In der Erklärung wurde behauptet, dass 21 Ziele auf den See- und Luftwaffenstützpunkten der USA in der Region getroffen wurden. Zunächst sei die 5. US-Flotte in Bahrain mit Drohnen angegriffen worden, anschließend seien Raketenangriffe auf den Militärstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien erfolgt.
In der Erklärung wurde behauptet, dass bei den Angriffen in Jordanien vier wichtige Ziele, darunter Hangars mit F-35-Kampfjets, zerstört wurden.
Die iranische Seite argumentierte zudem, dass die USA unter „falschen Vorwänden“ verschiedene Punkte angegriffen hätten, und meldete, dass in Sirik zwei Wassertanks getroffen wurden und ein Kommunikationsturm beschädigt wurde.
Andererseits gab der Iran bekannt, dass eine Drohne vom Typ MQ-9 Reaper der USA in der Provinz Buschehr im Süden des Landes abgeschossen wurde.
ERSTE STELLUNGNAHME VON TRUMP
US-Präsident Donald Trump, der einen Beitrag auf seinem Truth-Social-Account veröffentlichte, hatte erklärt, dass es den Piloten des Apache-Hubschraubers gut gehe und die USA gezwungen seien, auf den Angriff zu reagieren.
Trump hatte in seinem Beitrag folgende Worte verwendet:
„Ich habe gerade von unserem Militär die Information erhalten, dass die Iraner letzte Nacht einen unserer hochentwickelten Apache-Hubschrauber abgeschossen haben, der über der Straße von Hormus patrouillierte. Es befanden sich zwei Piloten an Bord; beide sind in Sicherheit und wurden nicht verletzt. Dennoch sind die Vereinigten Staaten gezwungen, auf diesen Angriff zu reagieren.“
NACHEINANDER FOLGENDE BOTSCHAFTEN AUS TEHERAN
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf veröffentlichte nach Trumps Erklärungen einen bemerkenswerten Beitrag auf seinem Social-Media-Account.
Ghalibaf erklärte: „Wir bevorzugen die Sprache der Diplomatie, aber wir sprechen andere Sprachen viel fließender. Wenn ihr eure Versprechen nicht haltet, werden wir zu der Sprache wechseln, die wir am besten beherrschen. Wer das Pferd gesattelt hat, muss es auch reiten.“
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi äußerte sich ebenfalls zu dem Thema und wies darauf hin, dass ausländische militärische Elemente in der Umgebung des Iran einem Risiko ausgesetzt seien, ohne dabei direkt darauf einzugehen, ob der Hubschrauber vom Iran abgeschossen wurde.
In seiner Erklärung sagte Araghchi: „Die beste Lösung zur Risikominderung ist ihr Abzug.“ Unter Bezugnahme auf Ghalibafs Worte fügte er hinzu: „Wir bevorzugen die Sprache der Diplomatie, aber wir sprechen auch andere Sprachen.“
AKTUELLE LAGE IN DER REGION
Der Kampfhubschrauber vom Typ AH-64 Apache der US-Armee war in der Nähe der Straße von Hormus abgestürzt.
Der Vorfall ereignete sich zu einer Zeit, in der die Spannungen in der Region nach den gegenseitigen Angriffen zwischen Israel und dem Iran gerade erst abzuklingen begannen.
In den letzten Monaten ist aufgefallen, dass die US-Armee verstärkt in der Nähe von Inseln unter iranischer Kontrolle und in Gebieten nahe der iranischen Küste operiert. Während die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus andauern, hält die militärische Aktivität in der Region an.
Die iranische Führung erklärte ihrerseits, dass sie auf einen möglichen militärischen Konflikt vorbereitet sei, und argumentierte, dass die Ruhe im Libanon eines der wichtigen Elemente der bestehenden Abkommen sei.
Nachrichtenquelle: 12punto
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