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Von Marokko nach Spanien: Illegale Migranten schwammen ins Land

In der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika wurde berichtet, dass heute in den frühen Morgenstunden mehr als 15 Kinder schwimmend die spanische Seite erreichten, als eine Gruppe illegaler Migranten über das Meer kam.

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Von Marokko nach Spanien: Illegale Migranten schwammen ins Land

Wie die lokale Verwaltung von Ceuta gegenüber der spanischen Presse mitteilte, versuchte eine große Gruppe illegaler Migranten am frühen Morgen, den dichten Nebel nutzend, schwimmend nach Spanien zu gelangen.

Die Behörden erklärten, dass die Mehrheit der illegalen Migranten von der spanischen Guardia Civil zurück nach Marokko gedrängt wurde, jedoch mehr als 15 minderjährige Migranten, deren genaue Gesamtzahl noch unbekannt ist, Ceuta betreten konnten.

Während der Zustrom illegaler Migranten in die Region in letzter Zeit zugenommen hat, wurde bereits am 22. August gemeldet, dass etwa 350 illegale Migranten versuchten, die Grenze schwimmend zu überqueren, wobei 4 Kinder und 12 Erwachsene auf illegalem Weg einreisten.

Der Präsident der autonomen Stadt Ceuta, Juan Vivas, beklagte sich am 23. August in einer Presseerklärung darüber, dass die Auslastung der Unterbringungszentren für illegale Migranten in der Stadt bei über 422 Prozent liege.

DRINGENDER HILFEAUFRUF AN DIE REGIERUNG

Vivas hatte einen dringenden Hilfeaufruf an die Zentralregierung gerichtet.

Offiziellen Daten zufolge sind im Laufe des Jahres mehr als 650 illegale Migranten nach Ceuta eingereist, davon allein 230 im August.

Unterdessen ist der Zustrom illegaler Migranten von den nord- und westafrikanischen Küsten in Richtung Spanien im letzten Jahr um 66,2 Prozent gestiegen, wobei die Kanarischen Inseln als das Hauptziel für Migranten hervorstechen.

Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind zwischen dem 1. Januar und dem 15. August insgesamt 31.155 illegale Migranten nach Spanien eingereist, davon 22.304 auf die Kanarischen Inseln.

Premierminister Pedro Sanchez wird vom 27. bis 29. August Mauretanien, Senegal und Gambia besuchen, um Maßnahmen gegen die illegale Migration zu erörtern.



Nachrichtenquelle: 12punto

Spanien