Vučić kündigt Aufrüstung an
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte, dass sich die ganze Welt bewaffne und Serbien in dieser Hinsicht nicht zurückbleiben werde.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić besuchte anlässlich des 90. Jahrestages das Russische Wissenschafts- und Kulturzentrum, bekannt als „Russisches Haus“, in der serbischen Hauptstadt Belgrad. Vučić äußerte sich zur Aufrüstung Serbiens und zu den Beziehungen zu Russland. In Bezug auf die Ankündigung des neuen französischen Premierministers Gabriel Attal, dass die Aufrüstung seines Landes Priorität habe, sagte Vučić: „Alle rüsten auf, und das ist auch in unserer Region der Fall. Unsere Aufgabe ist es, dabei nicht zurückzubleiben. Das Einzige, was ich Ihnen sagen kann, ist, dass wir nicht zurückgeblieben sind. Sie werden es sehr bald sehen. Ich werde eine Erklärung mit einem genauen Datum abgeben.“
„ALLE RÜSTEN AUF“
Vučić berichtete, dass kosovarisch-albanische Journalisten die US-Vertreter nach den Entwicklungen bezüglich der Rückkehr Serbiens zur Wehrpflicht gefragt hätten und die US-Seite darauf geantwortet habe, dass sie „die Situation aufmerksam verfolge“. Vučić sagte dazu: „Ich verfolge auch aufmerksam, was überall auf der Welt geschieht. Wir beobachten die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Schweden – wir beobachten alles sehr genau. Was man nicht aufmerksam verfolgen muss, weil es jeder sieht und weiß, ist, dass sich alle ohne Ausnahme bewaffnen. Ist es nicht logisch, dass auch Frankreich aufrüstet?“
Vučić reagierte zudem auf die Äußerungen des britischen Außenministers David Cameron, der Serbien gestern als „Protektorat Russlands“ bezeichnet hatte: „Serbien ist weder ein Protektorat Russlands, noch Großbritanniens, der USA oder Deutschlands. Serbien ist ein unabhängiges und souveränes Land“, betonte er.
„EINE EIGENE POLITIK ZU VERFOLGEN, STÖRT VIELE“
Vučić betonte, dass die Beziehungen zwischen Russland und Serbien auf einem sehr guten Niveau seien: „Anscheinend stört es viele, wenn man seine eigene Politik verfolgt, anstatt auf andere zu hören. Wir werden weiterhin unsere eigene unabhängige Politik verfolgen, wenn es um die Russische Föderation und viele andere Themen geht.“
In das Gästebuch des Zentrums, das er nach eigenen Angaben bereits als Kind besucht hatte, schrieb Vučić, er sei davon überzeugt, dass Serbien und Russland in Zukunft noch stärkere Beziehungen aufbauen würden.
Nachrichtenquelle: İHA
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