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Was sagen griechische Experten zu den Erdbeben in der Ägäis? Besteht die Gefahr eines Vulkanausbruchs?

Griechische Behörden beobachten die seismischen Aktivitäten auf Santorin und Amorgos genau. Griechische Seismologen, die einen möglichen Vulkanausbruch auf der Insel Santorin befürchteten, berichteten, dass sich die Beben seit den Morgenstunden von der Insel wegbewegen. Es wurde mitgeteilt, dass sich das Epizentrum der Beben in Richtung Nordosten verlagert hat.

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Was sagen griechische Experten zu den Erdbeben in der Ägäis? Besteht die Gefahr eines Vulkanausbruchs?

12punto AUSLANDSNACHRICHTEN

Nach Daten des Geodynamischen Instituts des Nationalen Observatoriums von Athen haben sich die seismischen Aktivitäten auf den griechischen Inseln in verschiedene Regionen der Ägäis verlagert. Das Institut verzeichnete seit dem 24. Januar mehr als 380 Erdbeben in der Umgebung von Santorin und Amorgos. Griechische Erdbebenexperten räumten zwar die Möglichkeit eines Vulkanausbruchs auf Santorin ein, erklärten jedoch, dass sich die Beben in Richtung Nordosten von Santorin (in Richtung Türkei) bewegen.

Gestern Nacht um 01:54 Uhr Athener Zeit ereignete sich ein Beben der Stärke 4,4 in Arkesini, 23 Kilometer südwestlich von Amorgos. Das Institut stufte das Beben als 'schwach' ein.

Andererseits wurde ein weiteres Beben der Stärke 4,2 in der Nähe der Insel Anafi registriert. Es wurde mitgeteilt, dass sich das Beben nahe oder innerhalb der türkischen Hoheitsgewässer ereignete. Der Präsident der Organisation für Erdbebenplanung und -schutz (OASP) Prof. Efthymios Lekkas, reiste nach Santorin, um die Erdbeben vor Ort zu untersuchen.

Gegenüber der Zeitung Kathimerini erklärte Lekkas, dass das 'Risiko' eines Vulkanausbruchs gestiegen sei, und äußerte sich wie folgt:

'Wir leugnen nicht, dass das Risiko gestiegen ist, aber wir werden weiterhin ausschließen, dass ein Vulkanausbruch stattfindet, bis die Beweise zunehmen.'

GRIECHEN RUFEN NOTZUSTAND AUS

Am Morgen um 10:00 Uhr ereignete sich ein weiteres heftiges Beben auf Amorgos. Genaue Angaben zur Stärke des Bebens wurden nicht gemacht. Der Direktor des Geodynamischen Instituts Vasilis Karastathis, unterstrich, dass man die Erdbeben genau verfolge.

Aufgrund der zunehmenden seismischen Aktivität auf den Kykladen wurde bekannt gegeben, dass die Schulen auf Santorin, Amorgos, Paros, Antiparos und Naxos auf Anordnung der jeweiligen Inselbürgermeister heute (3. Februar) geschlossen bleiben. Die Entscheidung umfasst alle Schuleinheiten sowie die kommunalen Kindergärten und Kindertagesstätten auf den Inseln.

Karastathis erklärte, dass sich die Nachbeben von Santorin, das auf einem Vulkanberg liegt, wegbewegen und in Richtung 'Nordosten' wandern. Nordöstlich der Insel Santorin liegt die Türkei. Das Geodynamische Institut teilte mit, dass die seismische Aktivität die Nacht über anhielt, aber seit den Morgenstunden abgenommen habe.

Es wurde angekündigt, dass das griechische Komitee für die Bewertung des Erdbebenrisikos und das Komitee für die Bewertung des vulkanischen Risikos heute um 13:00 Uhr Athener Zeit eine Erklärung abgeben werden. Dies wurde bekannt gegeben.

MÖGLICHKEIT EINES VULKANAUSBRUCHS AUF SANTORIN

Auf der für ihre vulkanische Struktur bekannten Insel Santorin hatte es bereits früher große Vulkanausbrüche gegeben. Erdbebenexperten untersuchen die Möglichkeit, dass die kleinen Erschütterungen in der Region mit vulkanischer Aktivität zusammenhängen könnten.

Messungen in der Caldera von Santorin deuten darauf hin, dass sich das Magma unter der Erde bewegt. Die Erschütterungen, die seit einer Woche auf der Insel anhalten, wurden meist als schwach wahrgenommen.

Der Vulkan auf Santorin brach zuletzt 1950 aus und verursachte geringfügige Auswirkungen. Die Behörden haben Maßnahmen gegen mögliche Risiken ergriffen, indem sie die seismischen Bewegungen auf der Insel überwachen.

Es wurde berichtet, dass die seismische Aktivität in der Region den Tourismus nicht beeinträchtigt. Erdbebenforschungszentren riefen die Bevölkerung dazu auf, bei Falschinformationen, die Panik auslösen könnten, vorsichtig zu sein. Wissenschaftler erklärten, dass die Aktivitäten auf der Insel durch regelmäßige Beobachtungen bewertet werden.


Nachrichtenquelle: 12punto

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