Interessante Quote der Weltgesundheitsorganisation: 38 Prozent Rückgang bei Todesfällen seit 2000
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat berichtet, dass die Zahl der Ertrinkungstoten weltweit seit dem Jahr 2000 um 38 Prozent gesunken ist, dies jedoch weiterhin ein bedeutendes Problem für die öffentliche Gesundheit darstellt.
Die WHO hat einen Bericht zur Prävention von Todesfällen durch Ertrinken veröffentlicht.
In dem Bericht wird mitgeteilt, dass die weltweite Sterberate durch Ertrinken seit 2000 um 38 Prozent zurückgegangen ist, was als bedeutender Erfolg für die globale Gesundheit gewertet wird.
"Es wird geschätzt, dass allein im Jahr 2021 300.000 Menschen ertrunken sind. Es wird darauf hingewiesen, dass Ertrinken weiterhin ein wichtiges Problem der öffentlichen Gesundheit darstellt", heißt es in dem Bericht, in dem zudem festgehalten wird, dass fast die Hälfte aller Ertrunkenen unter 29 Jahre alt und ein Viertel Kinder unter 5 Jahren sind.
Im Bericht wird angemerkt, dass die Fortschritte bei der Reduzierung von Ertrinkungsfällen nicht gleichmäßig auf die Länder verteilt sind, und es wird eingeschätzt: "Auf globaler Ebene ereignen sich 9 von 10 Ertrinkungsfällen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen."
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Fortbestehen der aktuellen Trends 7,2 Millionen Menschen, die Mehrheit davon Kinder, ertrinken könnten, und es wird unterstrichen, dass die meisten dieser Fälle durch die Umsetzung der WHO-Empfehlungen verhindert werden könnten.
Zu den Empfehlungen der WHO zur Prävention von Ertrinken gehören laut Bericht "die Errichtung von Barrieren, um den Zugang von Kindern zu Wasser zu verhindern", "die Bereitstellung sicherer Orte abseits des Wassers für Kinder im Vorschulalter", "grundlegende Schwimmsicherheit für Kinder im Schulalter", "das Erlernen sicherer Rettungsfähigkeiten", "die Schulung von Menschen in Rettungs- und Interventionsmaßnahmen" sowie "die Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins für das Thema Ertrinken".
Der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, dessen Ansichten im Bericht wiedergegeben werden, erklärte, dass der Rückgang der Ertrinkungsfälle seit 2000 eine großartige Nachricht sei.
Ghebreyesus betonte, dass die von der WHO vorgeschlagenen einfachen und praktischen Interventionen wirksam seien, und fügte hinzu: "Dennoch ist jeder Ertrinkungstod einer zu viel, und Millionen von Menschen sind weiterhin gefährdet. Dieser Bericht enthält wichtige Daten für die Politikgestaltung und Empfehlungen für dringende Maßnahmen zur Lebensrettung."
Nachrichtenquelle: AA
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