Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
54,0165
Dollar
Arrow
44,7763
Pfund Sterling
Arrow
62,7568
Gold
Arrow
6151,4397
BIST 100
Arrow
10.729

Werden Massenabschiebungen in den USA privatisiert? Vorschlag für eine Bürgerarmee und Internierungslager

Militärunternehmer haben der Trump-Regierung vorgeschlagen, 'Verarbeitungslager' und eine private Bürgerarmee einzurichten, um 12 Millionen Menschen abzuschieben. Der Plan zielt darauf ab, bis 2026 mit Kosten von 25 Milliarden Dollar umgesetzt zu werden.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Werden Massenabschiebungen in den USA privatisiert? Vorschlag für eine Bürgerarmee und Internierungslager

12punto AUSLANDSREDAKTION

Der ehemalige Blackwater-CEO Erik Prince und andere Militärunternehmer haben Präsident Donald Trump einen 26-seitigen Bericht zur Abschiebung von Migranten vorgelegt. Der Plan schlägt vor, 12 Millionen Menschen mithilfe von 'Verarbeitungslagern' auf Militärstützpunkten, einer privaten Flotte von 100 Flugzeugen und einer 'Bürgerarmee' aus Personen mit Festnahmebefugnissen abzuschieben. Prince gab an, dass die geschätzten Kosten des Plans bei 25 Milliarden Dollar liegen.

Prince und sein Team räumten ein, dass insbesondere rechtliche und operative Herausforderungen bestehen würden. Dennoch sieht der Bericht vor, dass private Auftragnehmer in diesem Prozess eine Schlüsselrolle spielen sollen.

Dem von POLITICO erlangten Dokument zufolge zielen diese aggressiven Taktiken darauf ab, illegale Einwanderer noch vor den Zwischenwahlen 2026 zügig abzuschieben. Der Plan ist so konzipiert, dass die Regierung monatlich etwa 500.000 Menschen abschieben müsste.

In dem Dokument wird betont, dass die derzeitigen Ressourcen der Regierung für die Durchführung einer solch groß angelegten Operation nicht ausreichen würden, und es heißt darin:

'Es ist der Regierung nicht möglich, ihr eigenes Personal intern so weit aufzustocken, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Daher muss externe Hilfe in Anspruch genommen werden.'

MASSENABSCHIEBUNGEN IN DEN USA

Die Trump-Regierung hatte versprochen, in den ersten Tagen ihrer Amtszeit mit Massenabschiebungen zu beginnen. Dieses Versprechen konnte jedoch noch nicht vollständig umgesetzt werden. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kush Desai, erinnerte daran, dass die Regierung 'einen umfassenden Ansatz verfolgt, um die Grenzen zu sichern und illegale Einwanderer abzuschieben'.

Desai erklärte: 'Beamte des Weißen Hauses prüfen unaufgeforderte Angebote aus dem Privatsektor. Endgültige Entscheidungen hängen jedoch von den zuständigen Behörden ab.'

Erik Prince ist als Gründer der Firma Blackwater bekannt, die während der Terrorbekämpfung im Irak und in Afghanistan die US-Streitkräfte unterstützte. Einige ehemalige Einwanderungsbehörden und andere Militärunternehmer waren ebenfalls an der Ausarbeitung des Plans beteiligt.

In dem der Trump-Regierung vorgelegten Dokument wiederholte die Gruppe die Behauptung, dass Einwanderung eine Belastung für die US-Wirtschaft und die öffentlichen Dienste darstelle, und gab folgende Erklärung ab:

'Um die US-Wirtschaft zu retten, müssen illegale Ausländer so schnell wie möglich abgeschoben werden.'

DER EINFLUSS VON BLACKWATER AUF DIE US-REGIERUNG

Der Plan erregte insbesondere durch Vorschläge wie 'Verarbeitungslager' und den Einsatz einer Armee aus privaten Bürgern Aufmerksamkeit. Politico wies in seinem Bericht darauf hin, dass solche Praktiken rechtliche und ethische Debatten auslösen könnten. Zudem wurde angemerkt, dass die Beteiligung privater Auftragnehmer an einer so umfangreichen Operation Bedenken hinsichtlich der Übertragung staatlicher Befugnisse auf den Privatsektor verstärken würde.

Die Gründer der neuen privaten Organisation namens 2USV arbeiten bereits seit langem mit der US-Regierung zusammen. Blackwater wurde 1996 von Prince gegründet und unterstützte die USA insbesondere bei Operationen im Nahen Osten. Die Aktivitäten des Unternehmens stießen jedoch auch auf Kritik.

Sollte der Plan umgesetzt werden, würde die Gruppe in das bestehende Netzwerk von Auftragnehmern integriert, das von der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) genutzt wird. Die Trump-Regierung prüft weiterhin Angebote aus dem Privatsektor zur Umsetzung ihrer Einwanderungspolitik.

Während Prince und sein Team argumentieren, dass der vorgelegte Plan für die USA von entscheidender Bedeutung sei, behaupten sie, dass die Regierung solche aggressiven Maßnahmen benötige. Ob der Plan umgesetzt wird, wird sich in der kommenden Zeit zeigen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Trump Donald Trump USA Abschiebung