Wortgefecht zwischen Peseschkian und Trump: 'Wir haben den Iran von der Landkarte gelöscht'
Die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, „Wir haben den Iran von der Landkarte gelöscht“, wurde vom iranischen Präsidenten Masud Peseschkian scharf kritisiert. Peseschkian betonte, dass der Iran sich dem Willen einer Nation folgend nicht vor Drohungen beugen werde.
Die Äußerungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, auf der Plattform TruthSocial, die in der internationalen Öffentlichkeit für Aufsehen sorgten – „Die Vereinigten Staaten haben den Iran von der Landkarte gelöscht“ –, stießen auf iranischer Seite auf heftige Reaktionen. Der iranische Präsident Masud Peseschkian bezeichnete Trumps Worte in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account als „eine Illusion der Hilflosigkeit und Verzweiflung angesichts des Willens einer Nation, die Geschichte schreibt“.
Peseschkian erklärte: „Die Illusion, den Iran von der Landkarte zu löschen, zeigt die Verzweiflung und Hilflosigkeit angesichts des Willens einer Nation, die Geschichte schreibt. Drohungen und Terror schweißen das iranische Volk nur noch enger zusammen“, und unterstrich damit, dass sich sein Land durch Drohungen nicht einschüchtern lassen werde.
ERKLÄRUNG ZUR STRASSE VON HORMUS
Nach Trumps Äußerungen äußerte sich Peseschkian auch zur strategisch wichtigen Straße von Hormus. Der iranische Staatschef sagte: „Die Straße von Hormus ist für Schiffe aller Länder offen, mit Ausnahme derjenigen, die iranisches Territorium angreifen. Wir werden auf Drohungen vor Ort auf verheerende Weise antworten.“ Mit diesen Worten betonte Peseschkian die Bedeutung der Region für den internationalen Seeverkehr und erklärte gleichzeitig, dass man nicht davor zurückschrecken werde, alle notwendigen Maßnahmen für die Sicherheit des Landes zu ergreifen.
SPANNUNGEN NEHMEN ZU
Nach Trumps Vorstoß wird kommentiert, dass die entschlossene Haltung des Iran die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter verschärfen könnte. Die Botschaft des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die der Iran insbesondere gegenüber Embargos und militärischen Drohungen aussendet, stand in Peseschkians Erklärungen im Vordergrund. Beobachter in der Region gehen davon aus, dass das Thema der Sicherheit von Energiewegen wie der Straße von Hormus in der kommenden Zeit noch stärker an Bedeutung gewinnen wird.
Andererseits wird darauf hingewiesen, dass die gegenseitigen Erklärungen zwischen den USA und dem Iran einen neuen Engpass für die diplomatischen Beziehungen schaffen könnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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