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Züge bei der Deutschen Bahn werden stillstehen

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn zum dritten Mal innerhalb von drei Monaten zu einem Streik aufgerufen.

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Züge bei der Deutschen Bahn werden stillstehen

In einer Erklärung der GDL heißt es, dass die Lokführer der Deutschen Bahn einen zweitägigen Warnstreik abhalten werden, um die Arbeitgeber zu einer besseren Bezahlung angesichts der Inflation zu bewegen.

Der Arbeitskampf soll bei den Güterzügen am 9. Januar um 18.00 Uhr Ortszeit und bei den Personenzügen am 10. Januar um 02.00 Uhr beginnen; der Streik soll am 12. Januar um 18.00 Uhr enden, so die Mitteilung.

In der Erklärung wurde daran erinnert, dass die GDL bereits nach den Weihnachtsfeiertagen einen mehrtägigen Streik für das neue Jahr angekündigt hatte, und es wurde betont, dass die Deutsche Bahn während der Weihnachtszeit kein Angebot vorgelegt habe, um den Streik abzuwenden.

DEUTSCHE BAHN WILL STREIK GERICHTLICH STOPPEN

Die Deutsche Bahn kündigte ihrerseits an, den Streik gerichtlich stoppen lassen zu wollen.

Die Lokführer der Deutschen Bahn hatten bereits am 7. Dezember nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen einen bundesweiten 24-stündigen Warnstreik durchgeführt.

Die Lokführer der GDL hatten zuvor bereits am 15. und 16. November einen 20-stündigen Streik abgehalten.

Die Gewerkschaft fordert eine monatliche Lohnerhöhung von 555 Euro für die Beschäftigten der Eisenbahnunternehmen, insbesondere für die Lokführer, sowie eine einmalige Inflationsausgleichsprämie von bis zu 3.000 Euro.

Die GDL fordert zudem eine Arbeitszeitverkürzung für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich.


Nachrichtenquelle: AA

Protest Streik Gericht Vertrag