500 Milliarden zusätzliche Steuern! Wird die Rechnung der Wahlökonomie den Bürgern präsentiert?
Es wird erwartet, dass die Regierung nach den Wahlen die Sonderverbrauchssteuer (ÖTV) und die Mehrwertsteuer (KDV) erhöht und ein Steuerpaket in das Parlament einbringt.
Schatz- und Finanzminister Mehmet Şimşek dementierte zwar die Behauptungen, dass die Sonderverbrauchssteuer (ÖTV) und die Mehrwertsteuer (KDV) unmittelbar nach den Wahlen erhöht würden, doch am Markt geht man davon aus, dass es nach den Wahlen zu Erhöhungen kommen wird.
Laut einem Bericht von Erdoğan Süzer von Sözcü wird erklärt, dass die Regierung nach den Wahlen Änderungen an vielen Steuern vornehmen wird, insbesondere bei der Mehrwertsteuer (KDV) und der Sonderverbrauchssteuer (ÖTV), um die Haushaltsausgaben decken zu können. Zudem wird darauf hingewiesen, dass mit der Einziehung eines Teils der Steuern und Einnahmen begonnen werden soll, auf die der Staat bisher verzichtet oder die er erstattet hat. Für all dies wird erwartet, dass nach den Wahlen ein Steuerpaket in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingebracht wird.
500 MILLIARDEN LIRA KÖNNTEN AUS DEN TASCHEN DER BÜRGER FLIESSEN
Die Summe der Steuern und Einnahmen, auf die der Staat in diesem Jahr verzichten wird, übersteigt 947 Milliarden Lira. Sollte beschlossen werden, die Hälfte dieser Mittel einzuziehen, wird prognostiziert, dass etwa 500 Milliarden Lira aus den Taschen der Bürger in die Staatskasse fließen werden.
Darüber hinaus wird erwartet, dass nach den Wahlen neue Preiserhöhungen auf die Bürger zukommen, auch aufgrund der geplanten Anhebungen bei den KDV-Sätzen für Produkte und Dienstleistungen, die derzeit unter 20 Prozent liegen, sowie bei der ÖTV.
In der Türkei werden, abgesehen von Befreiungen und Ausnahmen, KDV-Sätze von 1, 10 und 20 Prozent angewendet. Es wird erwartet, dass die Regierung die KDV für einige Produkte aus der 1-Prozent-Gruppe, die aus Grundnahrungsmitteln besteht, auf 10 Prozent anhebt und die KDV für einige Waren und Dienstleistungen, die derzeit bei 10 Prozent liegen – wie etwa Kleidung, Abwassergebühren sowie Brücken- und Autobahnmaut –, auf 20 Prozent erhöht.
Nachrichtenquelle: 12punto
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