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Aluminiumpreise auf den niedrigsten Stand seit 3 Monaten gefallen

Die Aluminiumpreise sind auf den niedrigsten Stand seit etwa drei Monaten gefallen, da diplomatische Kontakte zwischen den USA und dem Iran die Erwartung stärken, dass sich die Metallversorgung aus dem Nahen Osten wieder normalisieren wird.

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Aluminiumpreise auf den niedrigsten Stand seit 3 Monaten gefallen

Die Aluminiumpreise sind auf den niedrigsten Stand seit etwa drei Monaten gefallen, da die Fortschritte bei den Friedensgesprächen im Nahen Osten die Erwartung stärken, dass die Metallversorgung aus der Region wieder zunehmen wird.

Die Entscheidung der USA, dem Iran eine 60-tägige Frist für den Verkauf von Erdöl auf internationalen Märkten zu gewähren, sowie die anhaltenden Gespräche über ein dauerhaftes Friedensabkommen haben die Erwartungen hinsichtlich einer Verringerung der geopolitischen Risiken in der Region gestützt.

An der London Metal Exchange fiel der Aluminiumpreis um 1,65 Prozent auf 3.308,50 US-Dollar pro Tonne und erreichte damit den niedrigsten Stand seit dem 27. März.

Aufgrund der Beeinträchtigung von Produktion und Export durch den Krieg im Nahen Osten waren die Aluminiumpreise seit Jahresbeginn um 11 Prozent gestiegen. Die Region deckt unter normalen Bedingungen etwa 9 Prozent des weltweiten Aluminiumangebots ab.

Demgegenüber haben die Wiederauffüllung der Lagerbestände durch Schmelzhütten am Persischen Golf, einschließlich der Lieferungen über die Straße von Hormus, sowie die Produktionssteigerungen durch Hersteller in China und Indonesien die Auswirkungen des Angebotsschocks begrenzt.

CHINA HAT DRAHTEXPORTE ERHÖHT

Es wurde berichtet, dass chinesische Händler die Unstimmigkeiten bei den Steuervorschriften ausnutzten, um ihre Exporte von Aluminiumdraht zu steigern, wobei die Lieferungen im Mai die Marke von 50.000 Tonnen überschritten und damit den höchsten Stand seit mindestens 2020 erreichten.

Chaos Ternary Futures teilte mit, dass die zwischen den USA und dem Iran unterzeichneten Abkommen die geopolitischen Risiken verringert hätten und die Möglichkeit einer Öffnung der Straße von Hormus die Erwartung verstärke, dass die Aluminiumwerke im Nahen Osten wieder den Betrieb aufnehmen würden.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass der Markt außerhalb Chinas aufgrund der schwachen Nachfrage und des steigenden Angebots unter Druck geraten könnte.

An der LME fiel Kupfer heute Morgen um 0,73 Prozent auf 13.549 US-Dollar pro Tonne, Zink verlor 1,16 Prozent auf 3.566,50 US-Dollar und Zinn sank um 21,7 Prozent auf 52.725 US-Dollar.


Nachrichtenquelle: 12punto

Aluminium