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Bayraktar: Anstieg der Kosten für Betriebsmittel, Logistik und Arbeitskräfte hat auch die Olivenölpreise in die Höhe getrieben

Der Vorsitzende des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes (TZOB), Şemsi Bayraktar, erklärte, dass im November die größte Differenz zwischen Erzeuger- und Marktpreisen bei landwirtschaftlichen Produkten mit 548,1 Prozent bei Zitronen zu verzeichnen war.

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Bayraktar: Anstieg der Kosten für Betriebsmittel, Logistik und Arbeitskräfte hat auch die Olivenölpreise in die Höhe getrieben

Der Vorsitzende des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes (TZOB), Şemsi Bayraktar, bewertete in einer Erklärung die Veränderungen der Erzeuger- und Marktpreise bei einigen landwirtschaftlichen Produkten im November sowie die Gründe für diese Entwicklungen.

Bayraktar teilte mit, dass die größte Preisdifferenz zwischen Erzeuger und Markt im November mit 548,1 Prozent bei Zitronen festgestellt wurde und fügte hinzu: "Auf die Preisdifferenz bei Zitronen folgten Orangen mit 423,6 Prozent, Mandarinen mit 359,1 Prozent, Speisezwiebeln mit 305,4 Prozent, Kopfsalat mit 265,3 Prozent und Frühlingszwiebeln mit 215,4 Prozent."

Bayraktar wies darauf hin, dass Zitronen zum 6,5-fachen, Orangen zum 5,2-fachen, Mandarinen zum 4,6-fachen, Speisezwiebeln zum 4,1-fachen, Kopfsalat zum 3,7-fachen und Frühlingszwiebeln zum 3,2-fachen Preis verkauft wurden, und gab folgende Informationen:

"Zitronen, die beim Erzeuger 2 Lira und 10 Kuruş kosteten, wurden auf dem Markt für 13 Lira und 61 Kuruş verkauft; Orangen für 4 Lira und 50 Kuruş kosteten auf dem Markt 23 Lira und 50 Kuruş; Mandarinen für 4 Lira und 50 Kuruş kosteten 20 Lira und 66 Kuruş; Speisezwiebeln für 3 Lira und 50 Kuruş kosteten 14 Lira und 19 Kuruş; Kopfsalat für 5 Lira und 86 Kuruş kostete 21 Lira und 41 Kuruş; Frühlingszwiebeln für 7 Lira und 71 Kuruş kosteten 24 Lira und 33 Kuruş."

PRODUKT MIT DEM STÄRKSTEN PREISANSTIEG AUF DEM MARKT IST DIE GURKE

Bayraktar erklärte, dass im November (27. Oktober bis 27. November) im Vergleich zum Vormonat die Preise bei 29 von 37 Produkten auf dem Markt gestiegen seien, bei 6 Produkten gesunken seien und bei 2 Produkten keine Preisänderung stattgefunden habe. Er gab an, dass das Produkt mit dem stärksten Preisanstieg auf dem Markt die Gurke mit 69,2 Prozent sei.

Bayraktar berichtete, dass auf den Preisanstieg bei Gurken Zucchini mit 62 Prozent, Olivenöl mit 39,5 Prozent, Pistazien mit 38,5 Prozent und Frühlingszwiebeln mit 31,5 Prozent folgten. Das Produkt mit dem stärksten Preisrückgang auf dem Markt sei Zitrone mit 17,2 Prozent gewesen, gefolgt von Kopfsalat mit 11,8 Prozent, Tomaten und roten Linsen mit 11,5 Prozent sowie Äpfeln mit 2,5 Prozent.

Bayraktar erklärte, dass im November bei 13 von 29 Produkten beim Erzeuger die Preise gestiegen seien, bei 7 Produkten gesunken seien und bei 9 Produkten keine Preisänderung stattgefunden habe, und äußerte sich wie folgt:

"Der Preis für Kopfsalat, der im Vormonat beim Erzeuger 7 Lira und 71 Kuruş betrug, sank um 24,1 Prozent auf 5 Lira und 86 Kuruş. Auf den Preisrückgang bei Kopfsalat folgten Tomaten mit 21,1 Prozent, Trockenbohnen mit 14,2 Prozent, Speisezwiebeln mit 11,2 Prozent und Spinat mit 2,2 Prozent. Der stärkste Preisanstieg beim Erzeuger wurde bei Gurken mit 113,8 Prozent verzeichnet. Auf den Preisanstieg bei Gurken folgten Auberginen mit 76,1 Prozent, Zucchini mit 54,8 Prozent, Äpfel mit 31,6 Prozent und Olivenöl mit 25,1 Prozent."

GRÜNDE FÜR DIE PREISVERÄNDERUNGEN

Bei der Erläuterung der Gründe für die Veränderungen der Erzeugerpreise gab Bayraktar an, dass die saisonale Intensität beim Angebot von Kopfsalat sowie der Nachfragerückgang bei Trockenbohnen zu einem Preisrückgang geführt hätten.

Bayraktar erklärte, dass bei Tomaten das Angebot aufgrund einer gestiegenen Ernte und des Beginns der Produktion in Gewächshäusern zugenommen habe, was zu sinkenden Preisen geführt habe. Er merkte an, dass die Preise für Gurken, Zucchini, Auberginen und Spitzpaprika aufgrund einer Verknappung des Angebots gestiegen seien. Bayraktar wies darauf hin, dass auch der Anstieg der Kosten für Betriebsmittel, Logistik und Arbeitskräfte die Olivenölpreise in die Höhe getrieben habe.


Nachrichtenquelle: 12punto

Türkischer Landwirtschaftskammerverband