Beeindruckende Prognosen globaler Banken zum Goldpreis: Erwarteter Anstieg sorgt für Aufmerksamkeit
Trotz der jüngsten Schwankungen bei den Goldpreisen halten internationale Finanzinstitute an ihren Prognosen für einen starken Anstieg des Goldpreises pro Unze im Jahr 2026 fest.
Der Rückgang im März 2026, der mehr als 10 Prozent betrug, ging als der stärkste monatliche Verlust auf dem Goldmarkt seit Juni 2013 in die Geschichte ein. Zum Stand vom 5. April 2026 notiert die Feinunze Gold bei 4.676 US-Dollar. Analysten weisen darauf hin, dass die militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Äußerungen des damaligen US-Präsidenten Donald Trump Druck auf den Goldpreis ausüben.
DIE JAHRESENDPROGNOSE VON GOLDMAN SACHS BLEIBT UNVERÄNDERT
Während die Volatilität auf dem Goldmarkt von Investoren genau beobachtet wird, haben führende Banken weltweit ihre Prognosen für die Szenarien des Jahres 2026 aktualisiert. Die Goldman-Sachs-Ökonomen Daan Struyven und Lina Thomas gaben in einer Ende Januar veröffentlichten Analyse bekannt, dass das zuvor festgelegte Ziel für den Goldpreis pro Unze von 4.900 US-Dollar auf 5.400 US-Dollar angehoben wurde. Die Bank hält trotz des starken Rückgangs im März an ihrer Prognose fest.
Struyven und Thomas erklärten: „Die Risiken für die angehobene Prognose sind aufgrund der Möglichkeit, dass Investoren aus dem Privatsektor ihre Portfolios angesichts der anhaltenden globalen politischen Unsicherheit weiter diversifizieren könnten, deutlich nach oben gerichtet.“
HOHE GOLDNACHFRAGE AUS SCHWELLENLÄNDERN
Es wird erwartet, dass das Interesse der Zentralbanken an Gold auch im Jahr 2026 weiter zunehmen wird. Goldman Sachs prognostiziert, dass die Zentralbanken der Schwellenländer in diesem Jahr durchschnittlich 60 Tonnen Gold pro Monat kaufen werden. Zu den Gründen für diesen Trend gehört der Wunsch der Länder, ihre Reserven vom US-Dollar zu diversifizieren. Daten zufolge hat die chinesische Zentralbank bis Januar 2026 15 Monate in Folge Goldkäufe getätigt.
Nach Einschätzungen des World Gold Council wird erwartet, dass die Gesamtkäufe der Zentralbanken aus Schwellenländern im Jahr 2026 850 Tonnen erreichen könnten. Basierend auf den von USAGOLD geteilten Informationen wird davon ausgegangen, dass dieses Niveau eine stabile Unterstützung für die Goldpreise bieten wird.
WIE WIRD SICH DIE ZINSPOLITIK DER FED AUF DIE GOLDPREISE AUSWIRKEN?
Die Analysten von Goldman Sachs geben an, dass die US-Notenbank (Fed) im Laufe des Jahres 2026 eine zusätzliche Zinssenkung um einen halben Prozentpunkt vornehmen könnte und dass diese Politik den Goldpreis pro Unze um etwa 120 US-Dollar stützen würde.
ZIELPREISE ANDERER BANKEN GESTIEGEN
Auch andere führende Institute im Bankensektor sind bei ihren Prognosen für einen Anstieg des Goldpreises ambitioniert. UBS hat für die ersten drei Quartale 2026 ein Ziel von 6.200 US-Dollar pro Unze Gold festgelegt und erklärte, dass der Preis in einem optimistischen Szenario im Juni 7.200 US-Dollar erreichen könnte. Die Deutsche Bank bekräftigte ihre Prognose von 6.000 US-Dollar pro Unze Gold, während JPMorgan das Ziel für das neue Jahr mit 6.300 US-Dollar angab. Wells Fargo, das häufig in Marktanalysen erwähnt wird, prognostiziert für 2026 einen Preis zwischen 6.100 und 6.300 US-Dollar pro Unze Gold.
(Die in diesem Bericht enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung dar.)
Nachrichtenquelle: 12punto
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