Brent-Ölpreis am ersten Tag der Woche verändert
Obwohl der Verbraucherpreisindex (VPI) in China laut den veröffentlichten Daten im Februar nach sechs Monaten erstmals wieder einen Anstieg verzeichnete, hält der seit 16 Monaten anhaltende Preisrückgang an. Dies schürt Sorgen über eine schwächelnde Ölnachfrage.
Der Preis für ein Barrel Brent-Öl, der am Freitag auf bis zu 83,84 Dollar gestiegen war, beendete die letzte Woche bei 82,08 Dollar. Der Barrelpreis für Brent-Öl fiel heute um 09.45 Uhr im Vergleich zum Schlusskurs der Vorwoche um 0,48 Prozent auf 81,69 Dollar. Gleichzeitig wurde das Barrel West Texas Intermediate (WTI) Rohöl zu 77,56 Dollar gehandelt.
Der Preisrückgang ist auf die Sorge zurückzuführen, dass China, der weltweit größte Rohölimporteur, seine Ölnachfrage reduzieren könnte.
Laut den in der vergangenen Woche in China veröffentlichten Daten stieg der Verbraucherpreisindex (VPI) im Februar zwar nach sechs Monaten erstmals leicht an, was auf die gestiegenen Ausgaben während der Feiertage zum Frühlingsfest (dem chinesischen Neujahrsfest) zurückzuführen ist, doch der seit 16 Monaten anhaltende Preisrückgang setzte sich fort.
Obwohl die Ölimporte des Landes in den ersten beiden Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent gestiegen sind, bleiben sie im Vergleich zu den Vormonaten niedrig, was ebenfalls Sorgen über eine schwächelnde Nachfrage aufkommen lässt.
Einschätzungen, wonach es für China, das sein Wirtschaftswachstumsziel für dieses Jahr auf etwa 5 Prozent festgelegt hat, ohne weitere Anreize schwierig sein dürfte, dieses Ziel zu erreichen, verstärken zudem die Erwartungen eines Rückgangs der Ölnachfrage des Landes.
Während die Unsicherheit darüber anhält, wann die US-Notenbank (Fed) mit Zinssenkungen beginnen wird, richten sich die Blicke auf die morgen anstehenden Inflationsdaten des Landes. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft in den USA stieg im Februar zwar an, doch die Arbeitslosenquote erreichte den höchsten Stand seit zwei Jahren, während der durchschnittliche Stundenlohn den geringsten Anstieg seit Februar 2022 verzeichnete.
Diese gemischten Signale aus den in der vergangenen Woche in den USA veröffentlichten makroökonomischen Daten führten ebenfalls zu Preisschwankungen.
Die Entwicklungen im Israel-Palästina-Konflikt und im Russland-Ukraine-Krieg üben hingegen weiterhin einen Aufwärtsdruck auf die Preise aus.
Experten geben an, dass bei Brent-Öl technisch gesehen der Bereich zwischen 81,86 und 82,53 Dollar als Widerstand und der Bereich zwischen 81,19 und 80,52 Dollar als Unterstützungszone beobachtet werden kann.
Nachrichtenquelle: AA
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