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Deutsche Bundesregierung stellt 38 Millionen Euro aus dem Haushalt 2024 für die Entwicklung pflanzlicher Proteine bereit

Während bekannt wurde, dass in der EU und den USA die tierische Produktion hunderte Male stärker gefördert wird als pflanzliche Alternativen, sorgt der Schritt der deutschen Regierung für Aufsehen. Die deutsche Bundesregierung hat 38 Millionen Euro aus dem Haushalt 2024 für die Förderung der Entwicklung pflanzlicher Proteine bereitgestellt.

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Deutsche Bundesregierung stellt 38 Millionen Euro aus dem Haushalt 2024 für die Entwicklung pflanzlicher Proteine bereit

Wie Şebnem Turhan von Ekonomim berichtet, hat sich die deutsche Regierung verpflichtet, im Haushalt 2024 Fördermittel in Höhe von 38 Millionen Euro für die Unterstützung pflanzlicher Proteine bereitzustellen. Ein solch großer Fonds für Entwickler pflanzlicher Proteine wird erstmals von einer Regierung aufgelegt. Dies ist in der Tat ein bedeutender Schritt. Es wäre wünschenswert, wenn auch unsere Regierung türkische Unternehmer, die pflanzliche Proteine entwickeln, im Haushalt 2024 unterstützen würde, damit wir ein Vorbild für die Welt sein können.

Dr. Zoe Mayer, Abgeordnete der Grünen im Deutschen Bundestag und Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, kündigte den 38-Millionen-Euro-Fonds zur Förderung pflanzlicher Proteine an und bezeichnete die Bereitstellung eines so bedeutenden Fonds als einen entscheidenden Moment für die Förderung von Alternativen zu herkömmlichem Protein. Jens Tuider, Strategischer Direktor der globalen Ernährungsorganisation ProVeg International, betonte, dass dieser Schritt der deutschen Regierung den Boden für einen transformativen Wandel im Proteinkonsum bereite und von großer Bedeutung sei.

FÖRDERUNG WIRD AUF 4 HAUPTBEREICHE VERTEILT

In einer von ProVeg veröffentlichten Erklärung wurden die Schritte dargelegt, die vom deutschen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für die Verwaltung des Pflanzenproteinfonds festgelegt wurden. Demnach gibt es vier Bereiche für die Verteilung der Mittel zur Diversifizierung pflanzlicher Proteine, die vom Ministerium skizziert wurden.

Ein wesentlicher Teil des Fonds, nämlich 8 Millionen Euro, wird für die Förderung von Proteinen bestimmt sein, die direkt für die menschliche Ernährung statt für Tierfutter vorgesehen sind. Laut Jens Tuider bedeutet dies: „Diese Investition stellt einen kritischen Schritt nach vorne dar. Dank dieser Entscheidung können Proteine in Zukunft effektiv genutzt werden.“ Der größte Teil des Fonds, 20 Millionen Euro, wurde bereitgestellt, um „den schrittweisen Ausstieg aus der Tierhaltung und den Übergang zur Produktion und Verarbeitung von pflanzlichen, fermentierten und zellbasierten Proteinen für den menschlichen Verzehr zu unterstützen“. Für Jens ist die Bedeutung dieser Übergangshilfe, dass sie „ein wichtiges Signal an die Landwirte ist, dass sie ein unverzichtbarer und wertvoller Teil der zukünftigen Proteinversorgung sind“.

10 MILLIONEN EURO FÜR DIE FÖRDERUNG INNOVATIVER METHODEN

Die verbleibenden 10 Millionen Euro werden in die „Förderung innovativer Methoden zur Produktion und Verarbeitung von pflanzlichen, fermentierten und zellbasierten Proteinen“ fließen. Zudem werden ein Stakeholder-Forum zu Proteinquellen für die menschliche Ernährung sowie ein „Kompetenzzentrum“ mit Fokus auf zukünftige Proteine eingerichtet. Jens erklärte die Situation wie folgt: „Das Kompetenzzentrum wird jungen Unternehmen einen wichtigen Anlaufpunkt bieten und sicherstellen, dass Deutschland ein attraktiver Standort für Innovationen bleibt.“

EIN WICHTIGER SCHRITT FÜR GLEICHE RECHTE

Die deutsche Regierung hat einen Schritt getan, der der ganzen Welt als Vorbild dienen wird, indem sie die zuvor auf lokaler Ebene beobachteten Unterstützungen auf die zentrale Ebene hob und die Gelder für die Entwicklung pflanzlicher Proteine freigab. Wir hoffen, dass dies auch für andere Länder ein Beispiel ist und wir solche Förderungen auch in der Türkei sehen können. Untersuchungen zeigen, dass sowohl in Europa als auch in den USA weiterhin eine Diskriminierung gegenüber pflanzlichen Alternativen zu herkömmlichen tierischen Lebensmitteln besteht. Eine Studie der Stanford University hat gezeigt, dass die traditionelle Tierhaltung in den USA 800-mal und in der EU 1200-mal stärker gefördert wird als pflanzliche Alternativen. Der Vorstoß der deutschen Regierung wird dazu beitragen, diese Diskriminierung abzubauen.


Nachrichtenquelle: 12punto

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