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Dollar-Prognose von Morgan Stanley: Baldiger Schwungverlust erwartet!

Experten weisen darauf hin, dass der Dollar, der nach dem Krieg an Stärke gewonnen hat, in naher Zukunft an Schwung verlieren könnte.

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Dollar-Prognose von Morgan Stanley: Baldiger Schwungverlust erwartet!

Während der Dollar angesichts der jüngsten Spannungen im Nahen Osten an Wert gewinnt, sind sich Finanzkreise einig, dass dieser Anstieg nur vorübergehend sein könnte. Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar führten zu Schwankungen an den globalen Märkten, woraufhin Investoren den Dollar als sicheren Hafen ansteuerten. In diesem Zeitraum stieg der Index, der den Wert des Dollars misst, seit Beginn des Konflikts um 2 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit Dezember. Im Gegensatz dazu verloren der Euro und der Yen im gleichen Zeitraum aufgrund der Energieabhängigkeit Europas und Japans mehr als 2 Prozent an Wert.

ANALYSTEN ERWARTEN KEINE NACHHALTIGE RALLYE

Die Strategen von Morgan Stanley, einem der im Finanzsektor am aufmerksamsten beobachteten Institute, bezeichneten den aktuellen Anstieg in einer kürzlich veröffentlichten Notiz als „Bullen-Falle“. Das Team um David Adams erklärte: „Eine Rallye auf diesem Niveau ist höchstwahrscheinlich eine 'Bullen-Falle'; also ein Täuschungsmanöver, bei dem die Preisbewegung Investoren anlockt, um dann plötzlich zu drehen. Obwohl der Markt das durch hohe Energiepreise verursachte Inflationsrisiko bereits eingepreist hat, sind die negativen Auswirkungen auf das Wachstum noch nicht vollständig reflektiert.“

Den jüngsten Äußerungen zufolge befeuert der Anstieg der Energiepreise die Inflationssorgen, wobei Investoren insbesondere die Möglichkeit von Zinserhöhungen in Europa in den Vordergrund rücken. Vor dem Konflikt wurden von der Europäischen Zentralbank hingegen noch Zinssenkungen erwartet.

POLITIK DER ZENTRALBANKEN WIRD GENAU BEOBACHTET

Die Einschätzung von Morgan Stanley deutet darauf hin, dass sich auch die Ansätze der führenden Zentralbanken unterscheiden könnten. Es wird prognostiziert, dass die Federal Reserve den „vorübergehenden Inflationsschock“ höchstwahrscheinlich ignorieren und sich auf das Wirtschaftswachstum konzentrieren wird, wobei in diesem Jahr zwei Zinssenkungen erwartet werden. Für die Europäische Zentralbank hingegen halten die Strategen eine Zinserhöhung um einen halben Prozentpunkt als Reaktion auf den Inflationsdruck für möglich. Die Analysten erklärten: „Das Zusammenspiel zwischen Inflation und Wachstum stellt für Zentralbanker eine schwierige Gleichung dar, und die politischen Ergebnisse variieren je nach Gleichgewicht zwischen diesen Kräften.“

Auch die Tendenz der Investoren rückte mit den jüngsten Daten erneut in den Fokus. Laut dem Bericht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) gingen Investoren in der Woche bis zum 17. März zum ersten Mal in diesem Jahr eine Netto-Kaufposition gegenüber dem Dollar ein. Zudem hat sich, wie auch Citadel Securities feststellte, der Fokus der Märkte nach dem ersten Schock auf die möglichen Auswirkungen auf das globale Wachstum verlagert.

Experten weisen darauf hin, dass es möglich ist, dass sich die Zinssätze sowohl real als auch basierend auf der Marktpreisgestaltung gegen den Dollar bewegen. Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass die kommende Zeit an den Devisenmärkten sehr bewegt sein wird.


Nachrichtenquelle: 12punto

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