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Eilmeldung: Zentralbankchef Fatih Karahan gibt bekannt: Inflationserwartung zum Jahresende gestiegen!

Der Präsident der Zentralbank, Fatih Karahan, stellte den zweiten Inflationsbericht des Jahres vor und teilte mit, dass die Inflationserwartung für das Jahresende um 2 Prozentpunkte auf 38 Prozent gestiegen ist.

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Eilmeldung: Zentralbankchef Fatih Karahan gibt bekannt: Inflationserwartung zum Jahresende gestiegen!

Der Präsident der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, hat die Präsentation zum 'Inflationsbericht 2024-II' durchgeführt.

 

 

Karahan berichtete, dass die Inflationserwartung für das Jahresende gestiegen sei und erklärte: "Wir haben die Inflationsprognose für das Jahresende 2024 mit einer Anpassung um 2 Prozentpunkte auf 38 Prozent angehoben."

Die Erklärungen von Karahan lauten wie folgt:

"Wir verfolgen die Preisbildungsverhalten und Inflationserwartungen genau.

Wir sind entschlossen, unseren straffen geldpolitischen Kurs beizubehalten, bis die Inflation auf ein mit unseren Zielen vereinbares Niveau zurückgeht.

"BEGRENZTER ANSTIEG DES GLOBALEN WACHSTUMS PROGNOSTIZIERT"

Wir werden eine dauerhafte Verschlechterung des Inflationsausblicks keinesfalls zulassen. Das grundlegende Ziel der Zentralbank ist es, Preisstabilität zu gewährleisten und aufrechtzuerhalten.

Für das globale Wachstum wird im Jahr 2024 ein begrenzter Anstieg prognostiziert. Geopolitische Entwicklungen und eine straffe Politik sind die hervorstechenden globalen Risikofaktoren.

Die globale Inflation verharrt weiterhin über den Zielwerten, und die Zentralbanken halten an ihrer geldpolitischen Straffung fest. Die Erwartungen, dass die Zentralbanken der Industrieländer die Zinsen später und langsamer senken werden, haben sich verstärkt.

"DIE INFLATION LAG ÜBER UNSEREN PROGNOSEN"

Wir beobachten die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung auf die Binnennachfrage anhand verschiedener Indikatoren genau. Wir gehen davon aus, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2024 aufgrund der verzögerten Wirkung der geldpolitischen Transmission zu einer Abschwächung der Binnennachfrage kommen wird und sich dadurch die Verbesserung der Leistungsbilanz fortsetzen wird.

Die Verbraucherinflation lag über dem prognostizierten Schätzbereich. In den letzten 3 Monaten verlief die Inflation höher als unsere Prognosen. Die Inflationsindikatoren deuten auf einen Rückgang des Haupttrends hin.

Wir sehen, dass die Preisanstiege in der Dienstleistungsgruppe in der letzten Zeit im Vergleich zu anderen Gruppen stärker ausgefallen sind.

Die Annäherung der Inflationserwartungen an den Prognosebereich ist für die Disinflation von entscheidender Bedeutung. Um die Wirksamkeit der geldpolitischen Transmission gegen Divergenzen in den Erwartungen der Wirtschaftssubjekte und mögliche Volatilitäten zu erhöhen, setzen wir die Anwendung makroprudenzieller Maßnahmen fort.

ERKLÄRUNG ZU WOHNUNGSPREISEN

Wir verfolgen die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt als Frühindikator genau. Der Aufwärtstrend bei den Wohnungspreisen verlangsamt sich.

Der Aufwärtstrend der Wohnungspreise verläuft unterhalb des Anstiegstrends der Verbraucherpreise. Wir bewerten, dass die Verlangsamung bei den Wohnungspreisen in der kommenden Zeit verzögert den Mietanstieg begrenzen könnte.

"KREDITNACHFRAGE WIRD SICH VERLANGSAMEN"

Wir haben die Anwendung zur Wertpapierhaltung zum 9. Mai vollständig beendet. Wir werden die Liquiditätsentwicklungen genau verfolgen und Sterilisationsinstrumente bei Bedarf effektiv einsetzen.

Unser geldpolitischer Kurs und der makroprudenzielle Rahmen werden sicherstellen, dass die Einlagenzinsen auf einem Niveau bleiben, das den Übergang zur türkischen Lira unterstützt und die Ersparnisse erhöht.

Die geldpolitische Straffung spiegelt sich schnell und stark in den Finanzmärkten wider. Das erreichte Niveau der Kreditzinsen wird dazu beitragen, die Binnennachfrage zu verlangsamen.

"NETTORESERVEN UM 34 MILLIARDEN DOLLAR GESTIEGEN"

Die zusätzliche geldpolitische Straffung, die wir auf der Sitzung im März vorgenommen haben, hat das Vertrauen von In- und Ausländern in die türkische Lira gestärkt und sich positiv auf die Reserven ausgewirkt.

Bei den Nettowährungsreserven ohne Swaps verzeichnen wir in den letzten zwei Wochen eine zusätzliche Verbesserung um 18 Milliarden Dollar. In diesem Zeitraum sind die Nettowährungsreserven ohne Swaps um insgesamt 34 Milliarden Dollar gestiegen.

INFLATIONSZIEL BEKANNT GEGEBEN

Wir haben die Inflationsprognose für das Jahresende 2024 mit einer Anpassung um 2 Prozentpunkte auf 38 Prozent angehoben. Die Prognosen für 2025 und 2026 haben wir bei 14 Prozent bzw. 9 Prozent belassen.

Mittelfristig streben wir eine Stabilisierung der Inflation bei 5 Prozent an. Die Unter- und Obergrenzen der Prognosebereiche entsprechen für das Jahr 2024 34 und 42 Prozent sowie für das Jahr 2025 7 und 21 Prozent. Unser entschlossener geldpolitischer Kurs wird durch eine Ausbalancierung der Binnennachfrage, eine reale Aufwertung der türkischen Lira und eine Verbesserung der Inflationserwartungen den Haupttrend der monatlichen Inflation senken."

NANNTE DATUM FÜR DEN HÖCHSTSTAND

Karahan nannte ein Datum für den Inflationshöchststand und erklärte, dass sie davon ausgehen, dass die Inflation im Mai ihren Höhepunkt erreichen und bei 75-76 Prozent liegen werde.


Nachrichtenquelle: 12punto

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