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Erneuter Aufwärtstrend beim Ölpreis

Der Ölpreis hat sich nach seinem Anstieg am Mittwoch beruhigt, nachdem Israel Anzeichen für eine Fortsetzung des Bodeneinsatzes im Gazastreifen gegeben hatte. Dies hat die Sorgen über eine mögliche Eskalation des Konflikts und eine damit verbundene Bedrohung der Energieversorgung neu entfacht.

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Erneuter Aufwärtstrend beim Ölpreis

Der globale Referenzwert Brent notierte nach einem Anstieg von mehr als 2 Prozent in der vorangegangenen Sitzung bei rund 90 US-Dollar pro Barrel, während US-Rohöl über der Marke von 85 US-Dollar blieb. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, dass Vorbereitungen für eine Bodenoffensive getroffen würden.

Diese Äußerungen haben die Kriegsprämie bei den Öl-Futures, die in den letzten Tagen gesunken war, wieder angeheizt. Zu den größten Bedrohungen im Nahen Osten, aus dem etwa ein Drittel des weltweiten Rohöls stammt, gehören die Schritte der USA zur Einschränkung iranischer Exporte sowie mögliche Störungen im Transportwesen.

Laut dem Wall Street Journal wurde die weithin erwartete Bodenoffensive verschoben, um den USA die Stationierung von Luftabwehrsystemen in der Region zu ermöglichen. Unterdessen erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron während seines Besuchs in der Region, dass eine groß angelegte Bodenoperation ein Fehler wäre.

Han Zhong Liang, Anlagestratege bei Standard Chartered, sagte: „Wir gehen davon aus, dass die Ölpreise steigen könnten, da sich die Märkte auf die Möglichkeit einer Eskalation des Konflikts einstellen, und es ist wahrscheinlich, dass US-Rohöl kurzfristig bei etwa 90 US-Dollar pro Barrel gehandelt wird.“

Nach Angaben der Energy Information Administration stiegen die landesweiten US-Lagerbestände außerhalb des Nahen Ostens in der vergangenen Woche um 1,37 Millionen Barrel. Die Bestände im Lagerzentrum Cushing in Oklahoma nahmen um 213.000 Barrel zu. Auch auf den weltweiten physischen Ölmärkten sind Preisrückgänge zu verzeichnen, da die Gewinne aus Kraftstoffen wie Benzin vor der Wintersaison zurückgehen.


Nachrichtenquelle: 12punto

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