Europäer gaben im vergangenen Jahr mehr als 10 Milliarden Euro für Kaffeeimporte aus
Die Europäische Union importierte im Jahr 2023 2,7 Millionen Tonnen Kaffee und gab dafür 10,6 Milliarden Euro aus. Während die meisten Kaffeeimporte aus Brasilien stammten, zählten Deutschland und Italien zu den größten Importeuren.
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) haben im vergangenen Jahr Kaffee im Wert von 10,6 Milliarden Euro importiert.
Das Europäische Statistische Amt (Eurostat) veröffentlichte anlässlich des Internationalen Tags des Kaffees am 1. Oktober die Daten zu den Kaffeeimporten der 27 Mitgliedstaaten für das Jahr 2023.
Demnach zahlten die EU-Mitgliedstaaten im vergangenen Jahr insgesamt 10,6 Milliarden Euro für den Import von insgesamt 2,7 Millionen Tonnen Kaffee.
Den ersten Platz bei den Kaffeeimporten der EU belegte Brasilien mit 922.000 Tonnen. Auf Brasilien folgten Vietnam mit 652.000 Tonnen, Uganda mit 206.000 Tonnen, Honduras mit 169.000 Tonnen, Indien mit 118.000 Tonnen, Kolumbien mit 113.000 Tonnen, Peru mit 83.000 Tonnen und Indonesien mit 68.000 Tonnen.
In diesem Zeitraum importierte Deutschland 911.000 Tonnen, Italien 625.000 Tonnen, Belgien 278.000 Tonnen, Spanien 249.000 Tonnen und Frankreich 184.000 Tonnen Kaffee.
Andererseits produzierten die EU-Länder im Jahr 2023 insgesamt 2,3 Millionen Tonnen gerösteten Kaffee mit einem Gesamtwert von 13 Milliarden Euro.
Nachrichtenquelle: 12punto
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