EZB veröffentlicht Bericht für die Eurozone!
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Bericht zu den Ergebnissen der Bankkreditumfrage veröffentlicht, die unter Beteiligung von 157 Banken in der Eurozone erstellt wurde. Dem Bericht zufolge ist die Kreditnachfrage im letzten Quartal 2023 gesunken, während für das erste Quartal dieses Jahres ein leichter Anstieg prognostiziert wird.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Bericht zu den Ergebnissen der Bankkreditumfrage veröffentlicht, die unter Beteiligung von 157 Banken in der Eurozone erstellt wurde. Dem Bericht zufolge ist die Kreditnachfrage im letzten Quartal 2023 gesunken, während für das erste Quartal dieses Jahres ein leichter Anstieg prognostiziert wird.
Im Bericht wurde festgehalten, dass die Kreditnachfrage von Unternehmen in der Eurozone im letzten Quartal des vergangenen Jahres ebenfalls zurückgegangen ist und für das erste Quartal dieses Jahres ein leichter Anstieg erwartet wird.
RÜCKGANG AUCH BEI WOHNBAU- UND KONSUMKREDITEN
Es wurde zudem festgestellt, dass die Nachfrage der privaten Haushalte nach Wohnbau- und Konsumkrediten im gleichen Zeitraum gesunken ist.
In dem Bericht der EZB heißt es: "Das allgemeine Zinsniveau war ausschlaggebend für den Rückgang der Nachfrage über alle Kreditkategorien hinweg. Zudem verringerte der Rückgang bei den Anlageinvestitionen die Kreditnachfrage der Unternehmen, während die Schwäche beim Verbrauchervertrauen und die Erwartungen hinsichtlich des Immobilienmarktes die Kreditnachfrage der privaten Haushalte drückten."
Für das erste Quartal dieses Jahres wird erstmals seit Anfang 2022 ein leichter Anstieg der Unternehmenskreditnachfrage sowie der Nachfrage der privaten Haushalte nach Wohnbaukrediten erwartet. Bei der Nachfrage nach Konsumkrediten wird hingegen aufgrund hoher Zinsen und Unsicherheiten ein weiterer Rückgang prognostiziert.
Die EZB hatte bereits in ihrem im Oktober 2023 veröffentlichten Bericht zum dritten Quartal des Jahres gemeldet, dass die Netto-Kreditnachfrage der privaten Haushalte und Unternehmen in der Eurozone aufgrund hoher Kreditkosten und Sorgen um die wirtschaftlichen Aussichten zurückgegangen sei.
ZINSERHÖHUNGEN IM KAMPF GEGEN DIE INFLATION
Die EZB erhöhte den Refinanzierungssatz, der Ende 2022 bei 2,50 Prozent lag, bei ihrer ersten Sitzung im Jahr 2023 um 50 Basispunkte auf 3 Prozent.
Die EZB setzte ihre Zinserhöhungen im Laufe des Jahres fort und hob den Refinanzierungssatz bei ihrer Sitzung im September 2023 auf 4,50 Prozent an, bevor sie bei den Sitzungen im Oktober und Dezember keine weiteren Änderungen vornahm.
Die jährliche Inflationsrate in der Eurozone, die im Januar 2023 bei 8,6 Prozent lag, sank im Dezember 2023 auf 2,9 Prozent.
ZIEL SIND 2 PROZENT
Die EZB strebt für eine gesunde Wirtschaft eine Inflationsrate von 2 Prozent in der gesamten Eurozone an.
Die nächste Sitzung der EZB findet am Donnerstag, den 25. Januar, statt. Analysten gehen davon aus, dass die Bank die Leitzinsen, wie bereits im Oktober und Dezember, unverändert lassen wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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