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EZB veröffentlicht Umfrage zu Verbrauchererwartungen für Januar: Verbraucher rechnen mit höherer Inflation

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Ergebnisse ihrer Umfrage zu den Verbrauchererwartungen für Januar 2024 bekannt gegeben. Der Umfrage zufolge rechnen die Verbraucher im Euroraum kurzfristig mit einer höheren Inflation als im Vorjahr.

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EZB veröffentlicht Umfrage zu Verbrauchererwartungen für Januar: Verbraucher rechnen mit höherer Inflation

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Ergebnisse ihrer Umfrage zu den Verbrauchererwartungen für Januar 2024 veröffentlicht. Die Umfrage der EZB zu den Verbrauchererwartungen wird monatlich durchgeführt. Sie basiert auf Befragungen von rund 14.000 Personen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden und Belgien, die zusammen etwa 85 Prozent des BIP des Euroraums repräsentieren.

Der Umfrage zufolge stieg die durchschnittliche Inflationserwartung der Verbraucher im Euroraum für die kommenden 12 Monate von 3,2 Prozent auf 3,3 Prozent.

Die Inflationserwartung der Verbraucher für die nächsten drei Jahre blieb unverändert bei 2,5 Prozent, wie bereits im Dezember 2023. Es fiel auf, dass beide Erwartungswerte über dem Inflationsziel der EZB von 2 Prozent liegen.

VERBRAUCHERERWARTUNGEN HABEN SICH VERBESSERT

Während sich die Erwartungen der Verbraucher in der Region hinsichtlich des Wirtschaftswachstums gegenüber dem Vormonat verbesserten, sank die Erwartung für das Wirtschaftswachstum in den nächsten 12 Monaten von minus 1,3 Prozent im Dezember 2023 auf minus 1,1 Prozent im Januar.

Die Verbraucher erwarten für die kommenden 12 Monate eine Arbeitslosenquote von durchschnittlich 10,9 Prozent; im Dezember 2023 lag diese Erwartung noch bei 11,2 Prozent. 

Nach Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) sank die jährliche Inflationsrate im Euroraum von 2,9 Prozent im Dezember auf 2,8 Prozent im Januar. Zudem hatte die EZB seit Juli 2022 in zehn aufeinanderfolgenden Sitzungen die Zinssätze um insgesamt 450 Basispunkte angehoben.

Nachdem die EZB im vergangenen Jahr die Zinserhöhungen fortgesetzt hatte, beließ sie den Refinanzierungssatz nach der Anhebung auf 4,50 Prozent bei der Sitzung im September 2023 bei den Sitzungen im Oktober, Dezember und Januar 2024 unverändert.

EZB-Vertreter hatten erklärt, dass sie die Zinssätze so lange auf einem ausreichend restriktiven Niveau halten werden, wie es erforderlich ist, um die Inflation rechtzeitig wieder auf das Ziel von 2 Prozent zurückzuführen.



Nachrichtenquelle: 12punto

EZB Inflation