Fed-Zinssenkungs-Erwartungen als „übermäßig optimistisch“ eingestuft
Strategen von Goldman Sachs bezeichnen die Zinssenkungserwartungen der Fed an den Märkten als „übermäßig optimistisch“ und empfehlen entsprechende Optionsstrategien. Nach der Mitteilung von Goldman trübte sich die optimistische Stimmung an den Aktienmärkten ein.
Nachdem Goldman Sachs darauf hingewiesen hat, dass der Markt hinsichtlich der Zinssenkungen durch die Fed übermäßig optimistisch sei, bleibt die Risikobereitschaft an den Märkten gering.
Der S&P 500 beendete den Montag mit einem Verlust von 0,5 Prozent, nachdem er zuvor die Höchststände vom März 2022 erreicht hatte. Auch bei den US-Aktien-Futures setzt sich der Rückgang an diesem Morgen fort. Die Verluste griffen auch auf Asien über. Der MSCI Asia Pacific Index steuert auf den dritten Verlusttag in Folge zu. Angeführt werden die Verluste in Asien vom Hang Seng in Hongkong und dem japanischen Nikkei 225.
Der Bloomberg Dollar Index notiert unverändert bei 1.240 Punkten. Der australische Dollar verzeichnete nach den taubenhaften Äußerungen der australischen Zentralbank zur Inflation, die den Leitzins bei 4,35 Prozent beließ, ein Minus von 0,6 Prozent und entwickelte sich damit negativ. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen bewegt sich seitwärts bei 4,26 Prozent. Die Erklärungen des saudischen Prinzen stützten die Ölpreise vorerst nicht. Nachdem der Goldpreis am Montag aufgrund des schwindenden Optimismus hinsichtlich der Fed-Zinssenkungen um über 2 Prozent gefallen war, notiert er nun mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 2.036 US-Dollar.
BODENOFFENSIVE IM GAZASTREIFEN WEITET SICH AUS
Israel hat angekündigt, seine Bodenoperationen im Gazastreifen auf den Süden des Gebiets auszuweiten. Der Sprecher der israelischen Armee, Daniel Hagari, erklärte am Montag, dass der Angriff „Haus für Haus, Tunnel für Tunnel“ voranschreite. In seiner Erklärung, in der er nicht auf die Warnungen der USA bezüglich ziviler Opfer einging, begnügte sich Hagari mit der Aussage, die Ziele basierten auf „präzisen Geheimdienstinformationen“. Unterdessen kam aus der Türkei eine Warnung, nachdem der Direktor des israelischen Inlandsgeheimdienstes, Ronen Bar, erklärt hatte, man sei entschlossen, Hamas-Mitglieder überall auf der Welt zu töten, einschließlich im Libanon, in der Türkei und in Katar. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, wurde den israelischen Geheimdiensten mitgeteilt, dass illegale Aktivitäten in der Türkei schwerwiegende Konsequenzen hätten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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