Finanzministerium weist Privatisierungsvorwürfe zurück
Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat erklärt, dass die Behauptungen des CHP-Abgeordneten für Zonguldak, Deniz Yavuzyılmaz, wonach bei der Umstellung einiger Privatisierungen auf die Türkische Lira im Jahr 2017 ein öffentlicher Schaden entstanden sei, nicht der Wahrheit entsprechen.
Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat erklärt, dass die Behauptungen des CHP-Abgeordneten für Zonguldak, Deniz Yavuzyılmaz, wonach bei der Umstellung einiger Privatisierungen auf die Türkische Lira ein öffentlicher Schaden entstanden sei, nicht der Wahrheit entsprechen.
In einer schriftlichen Stellungnahme des Ministeriums wurde darauf hingewiesen, dass Yavuzyılmaz die Öffentlichkeit über seinen Social-Media-Account weiterhin „kontinuierlich mit falschen Informationen in die Irre führt“.
Es wurde erklärt, dass die unter Bezugnahme auf den Beschluss des Privatisierungshochrates Nr. 2017/13 sowie auf offizielle Schreiben der Privatisierungsverwaltung an die Unternehmen Dicle Enerji Yatırım Sanayi ve Ticaret AŞ und Yeniköy Kemerköy Elektrik Üretim ve Ticaret AŞ durchgeführten Transaktionen vorsätzlich verzerrt dargestellt wurden.
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass zur Wahrung des Wertes der Türkischen Lira und zur Gewährleistung der Standardisierung bei öffentlichen Verträgen öffentlichen Einrichtungen im Rahmen des Dekrets mit Gesetzeskraft Nr. 683 ermöglicht wurde, Forderungen mit inländischer Zahlungsverpflichtung in Fremdwährung auf Antrag des Schuldners zum Wechselkurs der Zentralbank der Republik Türkei vom 2. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 in Türkischer Lira einzuziehen. In diesem Zusammenhang wurde mitgeteilt: „Dementsprechend wurde mit dem Beschluss des Privatisierungshochrates vom 28. April 2017 mit der Nummer 2017/13 die Zahlung der aus Privatisierungsverträgen resultierenden Raten in US-Dollar in Türkischer Lira ermöglicht.“
In der Erklärung wurde betont, dass gemäß der einschlägigen Gesetzgebung mit allen antragstellenden Investoren unter Zugrundelegung des für Forderungen des Schatzamtes geltenden Zinssatzes Zusatzverträge abgeschlossen wurden, und weiter festgelegt:
„Alle Forderungen wurden von sämtlichen Schuldnern zum damaligen Wechselkurs umgerechnet, fristgerecht und vollständig eingezogen; es ist kein öffentlicher Schaden entstanden, und diese Transaktionen wurden auch vom Rechnungshof geprüft. Der Abgeordnete wollte jedoch den Eindruck erwecken, als seien die besagten Umrechnungen in Türkische Lira aus dem Jahr 2017 erst heute erfolgt, und hat die bereits vollständig eingezogenen Forderungen auf abwegige Weise mit den aktuellen Wechselkursen von 2024 neu berechnet. Wir bitten die Öffentlichkeit eindringlich, diesen Behauptungen, die offensichtlich aus politischen Motiven des Abgeordneten erhoben wurden, keinen Glauben zu schenken.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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