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Forderung nach Zusatzsteuer für Großbanken in Großbritannien: 'Wer Gewinne macht, muss einen Beitrag leisten'

Die von den großen Banken in Großbritannien für das Jahr 2024 gemeldeten Rekordgewinne in Höhe von 45,9 Milliarden Pfund haben in der Bevölkerung, die mit den Lebenshaltungskosten kämpft, für Empörung gesorgt. Steuerpolitik und mögliche Kürzungen bei Sozialleistungen sorgen für öffentliche Debatten.

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Forderung nach Zusatzsteuer für Großbanken in Großbritannien: 'Wer Gewinne macht, muss einen Beitrag leisten'

Laut einer Recherche des EKOTÜRK-Europakorrespondenten Gökhan Kurtaran hat die Ankündigung der großen Banken, im Jahr 2024 Rekordgewinne von 45,9 Milliarden Pfund erzielt zu haben, in der britischen Öffentlichkeit für große Empörung gesorgt, während die Bevölkerung den Druck der Lebenshaltungskostenkrise spürt.

Fast die gesamten Gewinne stammten von den vier großen Banken: Barclays, HSBC, Lloyds und NatWest.

Die Organisation Positive Money fordert, einen Teil dieser Gewinne durch eine zusätzliche „Übergewinnsteuer“ (windfall tax) abzuschöpfen und diese Einnahmen für Sozialleistungen und öffentliche Dienste zu verwenden.

Obwohl bei der Ausgabenprüfung in der vergangenen Woche eine Erhöhung der öffentlichen Investitionen angekündigt wurde, bleibt die Frage, wie diese Ausgaben finanziert werden sollen. Meinungsumfragen zeigen, dass die Bevölkerung eine höhere Besteuerung von Reichen und Großunternehmen unterstützt.

Im Rahmen der Kampagne wird gefordert, den Steuersatz für diese Banken auf 35 Prozent anzuheben, analog zu dem Satz, der für Energiekonzerne gilt. Mit diesem Schritt könnten schätzungsweise 15 Milliarden Pfund an neuen öffentlichen Einnahmen generiert werden.

Unterdessen befeuern die Pläne der Regierung, die PIP-Leistungen (Personal Independence Payment) für Menschen mit Behinderungen zu kürzen, die Debatte über soziale Gerechtigkeit. Viele Nichtregierungsorganisationen und die Opposition warnen davor, dass diese Kürzungen die ohnehin schon in schwierigen Lagen befindlichen Bürger noch weiter schutzlos machen würden.


Nachrichtenquelle: 12punto