Gold-Prognose für 2026 von Großbank: Hält der Aufwärtstrend an?
Während die Goldpreise ihren Aufwärtstrend fortsetzen, beobachten Investoren die Entwicklungen genau. Der US-Investmentriese Goldman Sachs hat mit einer neuen Prognose für das Edelmetall für Aufmerksamkeit gesorgt.
Die Aufwärtsbewegung bei den Goldpreisen hält an. Investoren verfolgen weiterhin aufmerksam jede neue Entwicklung am Markt.
Die in den USA ansässige Investmentbank Goldman Sachs hat eine neue Prognose für Gold abgegeben.
Die Bank hat ihre Prognose für den Goldpreis pro Unze für Dezember 2026 von 4.300 US-Dollar auf 4.900 US-Dollar angehoben.
Die Analysten des Finanzinstituts erklärten: „Die Risiken für unsere angehobene Goldpreisprognose sind weiterhin nach oben gerichtet. Eine starke Nachfrage nach dem Goldmarkt mit geringem Volumen könnte die ETF-Zuflüsse sogar über unsere Schätzungen hinaus treiben.“
Goldman Sachs begründete diese Revision mit den starken Zuflüssen in börsengehandelte Fonds (ETFs) aus westlichen Ländern sowie den massiven Goldkäufen durch Zentralbanken.
WIE HOCH KÖNNTE DER GRAMMPREIS FÜR GOLD STEIGEN?
Sollte der Goldpreis pro Unze, wie von Goldman Sachs prognostiziert, 4.900 US-Dollar erreichen, wird darauf hingewiesen, dass der Grammpreis für Gold die Marke von 7.000 TL sehen könnte. Basierend auf Berechnungen mit dem aktuellen Wechselkurs könnte der Grammpreis für Gold in diesem Szenario auf etwa 6.600 TL steigen. Sollte der Dollarkurs auf 43 TL steigen, wird prognostiziert, dass der Grammpreis für Gold auf 6.774 TL klettern könnte; bei einem Anstieg auf 44 TL könnte er sogar 6.932 TL erreichen.
WARUM STEIGT DER GOLDPREIS?
Der Anstieg der Goldpreise wird durch geopolitische Risiken, hohe Inflationserwartungen, die Zinspolitik der Zentralbanken und zunehmende Goldkäufe beeinflusst. Darüber hinaus gehören auch die folgenden Entwicklungen zu den Faktoren, die den Markt stützen:
• Die Möglichkeit eines Regierungsstillstands aufgrund der Haushaltskrise in den USA und zunehmende Entlassungen
• Der Rücktritt des französischen Premierministers
• Die politische Unsicherheit durch die Wahlergebnisse in Japan
WENN DAS VERTRAUEN IN DEN DOLLAR SCHWINDET...
Der Ökonom Onur Çanakçı wies im Gespräch mit SZC TV darauf hin, dass Zentralbanken ihre Goldkäufe verstärken. Çanakçı erklärte, dass etwa 7 % der chinesischen Reserven aus Gold bestehen, und bewertete die Situation wie folgt: „Mit dem schwindenden Vertrauen in den Dollar wenden sich Investoren Gold als sicherem Hafen zu.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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