Gaspreise in Europa um 39 Prozent gestiegen
Die Gaspreise in Europa sind seit Beginn des Israel-Palästina-Konflikts aufgrund von Sorgen um die Versorgungssicherheit um 39 Prozent gestiegen.
Am TTF, dem niederländischen virtuellen Erdgas-Handelspunkt mit der höchsten Liquidität in Europa, schloss der Preis für Erdgas in den November-Kontrakten am 6. Oktober bei 38,2 Euro pro Megawattstunde.
Nach Beginn des Israel-Palästina-Konflikts am 7. Oktober begannen die Preise zu steigen. Der Anstieg beschleunigte sich, nachdem der US-Energiekonzern Chevron auf Anordnung Israels die Produktion im Tamar-Gasfeld im östlichen Mittelmeer stoppte, was die Sorgen um die Versorgungssicherheit weiter anheizte.
Heute schloss der Preis für Gas in den November-Kontrakten bei 53,1 Euro pro Megawattstunde. Damit sind die Preise seit Beginn des Israel-Palästina-Konflikts um 39 Prozent gestiegen.
Auch die Schließung der Ventile an der Balticconnector-Pipeline, die Erdgas zwischen Finnland und Estland transportiert, aufgrund eines ungewöhnlichen Druckabfalls sowie die Ankündigung, dass die Reparatur der Pipeline fünf Monate dauern werde, führten zu einem Aufwärtsdruck auf die Preise.
Nachrichtenquelle: 12punto
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