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Geldstrafen für Unternehmen wegen irreführender Werbung

Der Werberat, der bei seiner Sitzung im Februar 185 Akten prüfte und bewertete, stufte 157 davon als gesetzeswidrig ein. Die Gesamtsumme der in den ersten beiden Monaten des Jahres verhängten Geldstrafen beläuft sich auf 48 Millionen TL.

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Geldstrafen für Unternehmen wegen irreführender Werbung

Der Werberat hat bei seiner diesmonatigen Sitzung Geldstrafen in Höhe von 24 Millionen 16 Tausend 573 Lira gegen Unternehmen wegen irreführender Werbung oder unlauterer Geschäftspraktiken verhängt.

In einer Erklärung des Handelsministeriums wurde mitgeteilt, dass der Rat Werbeanzeigen und unlautere Geschäftspraktiken untersucht habe, die Verbraucher täuschen, irreführen oder deren Mangel an Erfahrung und Wissen ausnutzen.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass von den 185 im Februar geprüften Akten 157 als gesetzeswidrig eingestuft wurden. Für diese Werbeanzeigen und Geschäftspraktiken wurden Stopp-Anordnungen sowie Geldstrafen in Höhe von 24 Millionen 16 Tausend 573 Lira verhängt.

Weiter wurde mitgeteilt, dass der Rat in den ersten beiden Monaten dieses Jahres insgesamt 345 Akten geprüft und bewertet habe. In 296 Fällen, in denen irreführende Werbung oder unlautere Geschäftspraktiken festgestellt wurden, die Verbraucher täuschen, irreführen oder deren Mangel an Erfahrung und Wissen ausnutzen, wurden neben Stopp-Anordnungen Geldstrafen in Höhe von 47 Millionen 900 Tausend 904 Lira verhängt.

WERBUNG FÜR GESUNDHEITSDIENSTLEISTUNGEN GEPRÜFT

In der Erklärung wurde betont, dass der Rat insbesondere aufgrund saisonaler Veränderungen und der Zunahme periodischer Werbung für die Gesundheit der Verbraucher die Werbeanzeigen für Produkte, die gesundheitsbezogene Angaben enthalten – wie Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittel und Kosmetika – sowie Werbung für Gesundheitsdienstleistungen sorgfältig verfolge und prüfe.

Es wurde mitgeteilt, dass gegen Werbeanzeigen, die Verbraucher über den gesundheitlichen Nutzen täuschen, die öffentliche Gesundheit gefährden und gegen geltendes Recht verstoßen, Sanktionen verhängt wurden. Für 47 als rechtswidrig eingestufte Akten wurden Geldstrafen in Höhe von 9 Millionen 126 Tausend 735 Lira verhängt.

WERBUNG FÜR NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL UNTER DER LUPE

In der Erklärung wurde auf den vom Ministerium erstellten „Bericht über Werbung für Nahrungsergänzungsmittel 2023“ verwiesen, der detaillierte Untersuchungen der Gesetzgebung und Werbebeispiele sowie eine umfassende Branchenanalyse enthält. Darin heißt es:

„Es wurde beobachtet, dass durch die gesellschaftliche Besorgnis infolge der Pandemie und die damit einhergehende schnelle Digitalisierung eine Informationsasymmetrie zu Lasten der Verbraucher bei Produkten entstanden ist, die mit gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden, insbesondere bei Nahrungsergänzungsmitteln. In diesem Zusammenhang wurde der genannte Bericht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, um sowohl das Bewusstsein der Verbraucher für Werbung für Nahrungsergänzungsmittel zu schärfen als auch den Akteuren der Branche Orientierung zu bieten, wobei insbesondere die negativen Auswirkungen der Werbemaßnahmen von Social-Media-Influencern aufgrund der zunehmenden Nutzung sozialer Medien berücksichtigt wurden.“


Nachrichtenquelle: AA

Geldstrafe Handelsministerium Werberat