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Goldpreis bewegt sich weiterhin seitwärts

Die nachlassenden geopolitischen Spannungen und positive Wirtschaftsdaten aus den USA haben zu einem deutlichen Rückgang bei Gold und anderen Edelmetallen geführt.

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Goldpreis bewegt sich weiterhin seitwärts

Starke Daten aus der US-Wirtschaft und eine Entspannung der globalen geopolitischen Lage haben die Suche der Anleger nach sicheren Häfen verringert und die Nachfrage nach Gold geschwächt. Infolgedessen verlor Spot-Gold am Freitag 0,4 Prozent an Wert und fiel auf 4.598,52 US-Dollar pro Unze. Obwohl Gold Mitte der Woche mit 4.642,72 US-Dollar ein neues Rekordhoch erreichte, steuert es auf Wochenbasis auf einen Anstieg von fast 2 Prozent zu.

Kyle Rodda, Analyst bei Capital.com, erklärte: „Die Abwärtsbewegung bei Gold begann hauptsächlich mit der sinkenden Wahrscheinlichkeit, dass die USA in die sozialen Unruhen im Iran eingreifen könnten. Zudem zeigen die Daten aus den USA, dass keine unmittelbare Notwendigkeit für Zinssenkungen besteht.“

Die vom US-Arbeitsministerium veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken um 9.000 auf saisonbereinigt 198.000. Da dieser Wert unter der Prognose von 215.000 lag, ist der Dollar-Index auf dem besten Weg, die dritte Woche in Folge zuzulegen.

Der größte goldgedeckte börsengehandelte Fonds (ETF) der USA, der SPDR Gold Trust, gab am Donnerstag bekannt, dass seine Bestände um 0,05 Prozent auf 1.074,80 Tonnen gestiegen sind. Dies ist der höchste Bestand des Fonds in den letzten dreieinhalb Jahren.

Die Volatilität bei den Edelmetallen beschränkte sich nicht nur auf Gold. Spot-Silber fiel nach Erreichen eines historischen Höchststands in der vorangegangenen Sitzung um 1,8 Prozent auf 90,70 US-Dollar pro Unze. Auf Wochenbasis verzeichnete es jedoch einen Gewinn von über 13 Prozent. Spot-Platin sank um 2,8 Prozent auf 2.342,14 US-Dollar. Palladium testete ein Wochentief und notierte zuletzt mit einem Minus von 2,3 Prozent bei 1.759,07 US-Dollar.


Nachrichtenquelle: 12punto

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