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Hohe Strafen für Händler und Kunden: Wer keinen Kassenbon nimmt, riskiert ein Bußgeld

Aufgrund der im Steuerpaket enthaltenen verschärften Strafbestimmungen, die diese Woche in der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) beraten werden sollen, könnten sowohl Unternehmen als auch Verbraucher mit empfindlichen Strafen konfrontiert werden. Es wurde darauf hingewiesen, dass für Verbraucher, die ihren Kassenbon nicht entgegennehmen, ein Bußgeld in Höhe von 5.000 TL vorgesehen ist.

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Hohe Strafen für Händler und Kunden: Wer keinen Kassenbon nimmt, riskiert ein Bußgeld

Das Ministerium für Schatz und Finanzen setzt seine Bemühungen zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft fort und bereitet Steuerstrafen vor, die in einigen Fällen um das 43-Fache steigen könnten.

In diesem Zusammenhang drohen nicht nur den Unternehmen, die keinen Kassenbon ausstellen, sondern auch den Verbrauchern, die ihren Bon nicht annehmen, Strafen.

10.000 LIRA BEIM ERSTEN VERSTOSS, DANACH BIS ZU 65.000 LIRA FÜR HÄNDLER

Wie Erdoğan Süzer von der Zeitung Sözcü berichtet, kritisieren Vertreter des türkischen Verbandes der Buchhalter und Finanzberater (TÜRMOB) die Unverhältnismäßigkeit der Strafen. Sie wiesen darauf hin, dass Unternehmen, die nach einem Einkauf keinen Kassenbon ausstellen, bei einem ersten Verstoß mit 10.000 TL und bei weiteren Verstößen mit Bußgeldern von bis zu 65.000 Lira belegt werden könnten.

KIND KÖNNTE BEIM GANG ZUM KIOSK BESTRAFT WERDEN

Die TÜRMOB-Vertreter, die die Strafbestimmungen als unverhältnismäßig und übermäßig hoch bezeichnen, nannten folgendes Beispiel für die Diskrepanz zwischen dem Bußgeld und dem Warenwert:

„Sie schicken Ihr Kind zum Kiosk, um Brot zu kaufen. Während das Kind das Geschäft mit dem Brot verlässt, fragen Beamte nach dem Kassenbon. Das Kind gibt an, keinen Bon erhalten zu haben. Die fällige Strafe beträgt satte 5.000 Lira. Das bedeutet, Ihr Kind, das eigentlich nur Brot kaufen sollte, könnte mit einem Bußgeldbescheid über 5.000 Lira nach Hause kommen."


Nachrichtenquelle: 12punto

Finanz- und Schatzministerium Schattenwirtschaft Geldstrafe Steuern