Investitionsbotschaft des Scheichs von Katar an die Türkei: „Wir wollen uns stärker mit der Türkei vernetzen“
Scheich Mansoor Al-Thani aus Katar äußerte sich auf dem GSA Innovation Summit in Istanbul zu seinen Investitionen in der Türkei. Al-Thani betonte das Ziel, die Zusammenarbeit mit der Türkei zu vertiefen und Menschen kennenzulernen, und erklärte, dass wirtschaftliche Ansätze innovativer sein müssten.
Scheich Mansoor Al-Thani aus Katar äußerte sich gegenüber CNBC-e auf dem GSA Innovation Summit in Istanbul.
Mansoor Al-Thani, der sich zu den Investitionen Katars in der Türkei äußerte, sagte: „Wir sprechen hier nicht von riesigen Investitionssummen in der Türkei. Die Renditen der Investitionen sind hoch, aber auch das Risiko ist hoch. Wir können von einem Bereich von einigen Millionen sprechen. Aber wie gesagt, der Bereich Technologie, Innovation und Unternehmertum ist sehr wichtig. Und ich erwarte, dass die Renditen von hier aus hoch sein werden. Auch wenn das Risiko hoch ist, gehen wir gut damit um. Ich selbst arbeite seit fast 25 Jahren im Bereich Unternehmertum und Innovation.“
Scheich Mansoor Al-Thani, der darauf hinwies, dass Katar bereits bedeutende Investitionen in der Türkei getätigt habe, fügte hinzu: „Unsere Beziehungen sind sehr gut. Wir haben eine Freundschaft, eine Brüderlichkeit. Ich weiß, dass das Investitionsvolumen groß ist, aber die genaue Zahl kenne ich nicht.“
„WIR WOLLEN MEHR MIT DER TÜRKEI INVESTIEREN“
Scheich Al-Thani aus Katar erklärte, er sei mit den bestehenden Investitionen in der Türkei zufrieden: „Meine Investition gilt den Menschen. Ich konzentriere mich auf Menschen. Das ist etwas ganz anderes. Wir schaffen Werte durch Menschen, Investitionen und Innovation. Unsere Investition bezieht sich nicht auf Projekte oder andere Themen. In Menschen zu investieren ist anders und wertvoller. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Investition. Wir wollen uns stärker mit der Türkei vernetzen, Menschen kennenlernen und in Menschen investieren“, sagte er.
Scheich Mansoor Al-Thani bewertete auch die aktuelle wirtschaftliche Lage und das Investitionsklima in der Türkei: „Meiner Meinung nach sollte der Ansatz für die Weltwirtschaft etwas anders sein. Denn ich glaube, dass es nicht nur darum geht, über den Tellerrand hinauszuschauen, sondern die Muster ganz zu beseitigen. Wir sollten uns auf Innovation und Unternehmertum konzentrieren und mit einer anderen Methode aufwarten. Denn traditionelle Methoden funktionieren nicht, traditionelle Instrumente können der Wirtschaft nicht helfen. Deshalb versuche ich, mit vielen Menschen in Kontakt zu treten und eine nachhaltige Wirtschaft aufzubauen, die auf Talenten basiert“, sagte er.
Nachrichtenquelle: 12punto
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