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Letzte Tage des Antragsverfahrens für Krypto-Börsen

Während die Frist für Krypto-Plattformen in der Türkei, sich bei der Kapitalmarktbehörde (SPK) zu bewerben, abläuft, haben Branchenvertreter ihre Vorbereitungen beschleunigt, um die neuen Vorschriften einzuhalten.

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Letzte Tage des Antragsverfahrens für Krypto-Börsen

Der erste umfassende Rechtsrahmen für Anbieter von Krypto-Dienstleistungen wurde mit den am 13. März veröffentlichten Mitteilungen in Kraft gesetzt. Mit diesen Regelungen wurden die Gründungs-, Betriebs- und Tätigkeitsgrundsätze für Krypto-Börsen präzisiert. Für die meisten der in Kraft getretenen Artikel wurde der 30. Juni als Stichtag für die Umsetzung festgelegt, und für die Plattformen wurde eine Antragspflicht bei der Kapitalmarktbehörde (SPK) eingeführt.

Die in der Branche tätigen Plattformen müssen ihre Vorbereitungen bis zum Ablauf der Antragsfrist abschließen, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Experten weisen darauf hin, dass dieser Prozess einen kritischen Wendepunkt sowohl für die Nutzersicherheit als auch für die Marktstabilität darstellt.

KOMMENTARE UND STRATEGIEN DER KRYPTO-BÖRSEN

Mücahit Dönmez, General Manager von Binance TR, erklärte, dass nach dem Inkrafttreten des Gesetzes im Juli ein effektiver Vorbereitungsprozess im Ökosystem begonnen habe. Dönmez sagte: "Wie alle Plattformen setzen auch wir unsere letzten Vorbereitungen fort, um unseren Antrag einzureichen. Unsere unterschiedlichen Bewertungen bezüglich der Verwahrungsprozesse dauern in dieser Phase noch an."

Ali Eşelioğlu, CEO von CoinTR, bezeichnete den 30. Juni als Meilenstein für die Branche. Er betonte, dass eine klare, verbindliche und internationalen Standards entsprechende Regulierung zur Nutzersicherheit und Marktstabilität beitragen werde. Eşelioğlu fügte hinzu: "Wir haben unseren Antrag am Morgen des Tages abgeschlossen, an dem der Prozess begann. Wir betrachten die vollständige Einhaltung der Gesetze nicht nur als gesetzliche Verpflichtung, sondern auch als Verantwortung gegenüber unseren Nutzern."

Eşelioğlu berichtete zudem, dass sie sich mit Tochtergesellschaften von Banken, die Krypto-Verwahrungsdienste planen, in Gesprächen befänden, es jedoch bei einigen Genehmigungsprozessen zu Verzögerungen gekommen sei. Er teilte mit, dass sie darauf abzielten, die Zusammenarbeit mit inländischen Verwahrstellen in Zukunft auszubauen.

Mehmet Türkarslan, Rechtsdirektor von Paribu, erklärte ebenfalls, dass der 30. Juni für die Branche von großer Bedeutung sei und dass durch die eingeführten Regelungen Transparenz und Aufsicht auf dem Markt gestärkt würden. Türkarslan wies darauf hin, dass Anträge bei Nichteinhaltung abgelehnt werden könnten, und bewertete die Situation wie folgt: "Wir haben umfassende Verbesserungen an unseren Informationssystemen und unserer technologischen Infrastruktur vorgenommen. Die neuen Regulierungen sind sehr wichtig, um das Krypto-Ökosystem in der Türkei transparenter und sicherer zu machen."

Mit den jüngsten Regelungen rücken auch Neuerungen in Bereichen wie der Sicherheit von Cold- und Hot-Wallets sowie der Integration in die Zentralverwahrstelle (MKK) in den Vordergrund. Damit soll sowohl der Anlegerschutz gewährleistet als auch die Branchenstandards erhöht werden.


Nachrichtenquelle: 12punto