Massive Preiserhöhung für Mensaessen an der Ege-Universität
An der Ege-Universität in Izmir wurden mit Beginn des neuen Semesters die Preise für das Mensaessen um über 200 Prozent erhöht. Die Studierenden reagierten mit Empörung auf diese Entscheidung.
An der Ege-Universität wurden die Preise für das Mensaessen um über 200 Prozent erhöht. Die Kosten für eine Mahlzeit, die im vergangenen Jahr noch 6,5 Lira betrugen, sind auf 20 Lira gestiegen.
"KYK-KREDITE UND STIPENDIEN LIEGEN BEI 1.200 TL, ESSENSKOSTEN BEI 1.800 TL PRO MONAT"
Studierende der Ege-Universität äußerten ihren Unmut über die Preiserhöhungen in einer über soziale Medien veröffentlichten Erklärung.
Die Erklärung lautet wie folgt:
"Die Ege-Universität hat am 22. September 2023 angekündigt, dass die Mensapreise um mehr als 200 Prozent erhöht werden – eine unfassbare Entscheidung. Unsere Universität hat mit diesem Beschluss, der die Studierenden völlig ignoriert, neben der hohen Inflation, der Miet- und Wohnungsnot, die uns in allen Lebensbereichen die Luft zum Atmen nimmt und unser Leben unerträglich macht, nun auch noch eine Ernährungskrise hinzugefügt. Während wir mit den KYK-Stipendien und -Krediten schon lange nicht einmal mehr unsere Wohnbedürfnisse decken können und gezwungen sind, unter Bedingungen zu leben, die der Menschenwürde widersprechen, stehen wir nun durch diese Entscheidung auch noch vor der drohenden Gefahr des Hungers. Mit dieser neuen Entscheidung belaufen sich die monatlichen Essenskosten eines Studierenden der Ege-Universität auf 1.800 Lira. Unter den gegebenen Bedingungen, in denen die KYK-Stipendien und -Kredite 1.250 TL betragen, akzeptieren wir nicht, dass der ohnehin schon wenig nahrhafte und unzureichende Mensadienst unter völliger Missachtung der Studierenden zu solch horrenden Preisen angeboten wird. Während die Universitätsleitung unter keinen Umständen auf ihren eigenen Komfort verzichtet, wissen wir, dass der Preis, der uns unter den heutigen Bedingungen aufgezwungen werden soll, die Rechnung für die Krise ist, und wir lehnen dies ab.
Wir fordern, dass diese Entscheidung zurückgenommen wird und dass die Studierenden als Teil der Universität in den Entscheidungsprozess einbezogen werden, um einen gesunden und bezahlbaren Mensadienst anzubieten."
Nachrichtenquelle: 12punto
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