Milliardäre bereiten sich auf 2026 vor und streben nach Wachstum bei Investitionen
Die reichsten Investoren der Welt haben gezeigt, dass sie trotz globaler Unsicherheiten im Jahr 2026 nicht davor zurückschrecken werden, Risiken einzugehen. Insbesondere Private Equity, Aktien und Hedgefonds haben sich als bevorzugte neue Anlageklassen herauskristallisiert.
Trotz wirtschaftlicher und geopolitischer Schwankungen beginnen sich die Investitionspläne der Milliardäre zu konkretisieren. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass die Ultrareichen für das Jahr 2026 bedeutende Änderungen in ihren Portfolios planen.
Der zunehmende Trend bei Private-Equity-Investitionen ist bemerkenswert. Fast die Hälfte der Befragten plant, ihre direkten Private-Equity-Investitionen zu erhöhen. Darüber hinaus strebt eine Gruppe von 37 Prozent an, über Private-Equity-Fonds und Dachfonds mehr Vermögenswerte in diesem Bereich zu halten. In ähnlicher Weise stehen auch private Schuldtitel auf dem Radar der Milliardäre, wobei ein Drittel der Teilnehmer ihre Investitionen hier ausweiten möchte.
Aktien bleiben weiterhin unverzichtbare Bestandteile der Portfolios für 2026. Während der Anteil derjenigen, die sich auf die Börsen entwickelter Länder konzentrieren, bei 43 Prozent liegt, ist auch bei Aktieninvestitionen in Schwellenländern ein Anstieg von 42 Prozent geplant. In beiden Kategorien blieb der Anteil derjenigen, die ihre Investitionen reduzieren wollen, sehr gering.
Die risikofreudigen Milliardäre zeigen auch großes Interesse an Hedgefonds. 43 Prozent der Befragten planen, ihre Hedgefonds-Investitionen zu erhöhen. Zudem ist der Anteil derjenigen, die ihre derzeitigen Positionen beibehalten wollen, auf einem beachtlichen Niveau.
Bei Infrastrukturprojekten, Immobilien, Gold und Edelmetallen sowie festverzinslichen Wertpapieren herrscht ein vorsichtigerer Ansatz. Die meisten Investoren planen, ihre Gewichtung in diesen Anlageklassen nicht zu verändern. Bei Bargeld und bargeldnahen Vermögenswerten ist nur ein Anteil von 19 Prozent der Meinung, dass eine Erhöhung notwendig sei.
Kunst, Antiquitäten und Rohstoffe zählen zu den Anlagebereichen, die bei Milliardären am wenigsten gefragt sind. Wenn man alle Daten zusammen betrachtet, wird deutlich, dass sich die Ultrareichen beim Eintritt in das Jahr 2026 darauf vorbereiten, sich auf Bereiche mit hohem Wachstums- und Renditepotenzial zu konzentrieren.
Nachrichtenquelle: 12punto
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