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Millionenschwere Geldstrafen für E-Commerce-Giganten wegen Waffen- und Messerhandel

Sieben große Online-Marktplätze, die unerlaubt Waffen und Messer zum Verkauf anboten, wurden mit einer Geldstrafe von insgesamt 7,5 Millionen TL belegt.

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Millionenschwere Geldstrafen für E-Commerce-Giganten wegen Waffen- und Messerhandel

Das Handelsministerium setzt seinen kompromisslosen Kurs gegen den Verkauf von Produkten, die die Sicherheit gefährden, auf Online-Marktplätzen fort. Infolge der in den letzten Monaten verstärkten Kontrollen wurde der Verkauf von Schusswaffen und verbotenen Messern, die über das Internet leicht zugänglich waren, unter die Lupe genommen. Bei den Untersuchungen wurden sieben E-Commerce-Plattformen identifiziert, die rechtswidrige Verkäufe tätigten, und mit hohen Verwaltungsstrafen belegt.

Handelsminister Ömer Bolat erklärte in einer schriftlichen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, dass die Kontrollen auf Online-Marktplätzen sorgfältig fortgesetzt würden. Minister Bolat betonte: „Anbieter von E-Commerce-Vermittlungsdiensten sind verpflichtet, rechtswidrige Inhalte zu entfernen, sobald sie davon Kenntnis erlangen. In diesem Rahmen wurde gegen 7 E-Commerce-Plattformen eine Stopp-Anordnung erlassen und eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 7 Millionen 586 Tausend TL verhängt.“

In den Erklärungen des Ministeriums wurde hervorgehoben, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Zugang zu illegalen Produkten ein vorrangiges Ziel sei. Es wurde daran erinnert, dass Plattformen rechtlich haftbar gemacht werden, wenn verbotene Produkte trotz Meldung nicht aus dem Verkauf genommen werden.

Den detaillierten Informationen zu den Strafen zufolge wird für jede Anzeige eines verbotenen Produkts, die weiterhin online bleibt, eine Verwaltungsstrafe zwischen 28 Tausend TL und 286 Tausend TL pro Anzeige verhängt. Darüber hinaus werden die Daten von Personen und Unternehmen, die trotz der Verbote solche Produkte verkaufen, an die zuständigen öffentlichen Stellen weitergeleitet, um bei Bedarf ein gerichtliches Verfahren einzuleiten.

Vertreter des Ministeriums signalisierten, dass die Kontrollen zur Unterbindung des illegalen Waffen- und Messerhandels im E-Commerce-Bereich ununterbrochen fortgesetzt werden.


Nachrichtenquelle: 12punto