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Forderung nach Änderung der Rentenbedingungen nach EYT: Arbeiten an gestaffelter Rente haben begonnen

Die Arbeiten für eine gestaffelte Rentenregelung laufen. Nachdem die Ungleichheiten bei den Rentenbedingungen durch das EYT-Gesetz noch deutlicher geworden sind, wird erwartet, dass das Renteneintrittsalter durch neue Regelungen schrittweise festgelegt wird. Arbeitnehmer fordern eine gestaffelte Rentenregelung und weisen darauf hin, dass sie insbesondere aufgrund von Altersunterschieden benachteiligt sind.

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Forderung nach Änderung der Rentenbedingungen nach EYT: Arbeiten an gestaffelter Rente haben begonnen

Mit dem 2023 in Kraft getretenen EYT-Gesetz wurden die Ungleichheiten bei den Rentenbedingungen noch deutlicher. Versicherte der SSK, die vor dem 8. September 1999 versichert waren, können ohne Altersgrenze in Rente gehen, sofern sie 5000 bis 5975 Prämientage sowie eine Versicherungsdauer von 20 Jahren bei Frauen und 25 Jahren bei Männern erreicht haben.

Für diejenigen, die zwischen dem 8. September 1999 und dem 30. April 2008 versichert wurden, gelten jedoch andere Bedingungen; diese Gruppe kann nach Erfüllung von 7000 Prämientagen mit 58 Jahren (Frauen) bzw. 60 Jahren (Männer) in Rente gehen. Wer nach dem 30. April 2008 versichert wurde, gilt je nach Datum der Erfüllung von 7200 Prämientagen als Arbeiter bzw. 9000 Prämientagen als Gewerbetreibender oder Beamter als rentenberechtigt.

DIE NACHFRAGE NACH GESTAFFELTER RENTE STEIGT

Wie Habertürk berichtet, könnten insbesondere Versicherte, deren Renteneintritt sich durch einen einzigen Tag Unterschied um 20 Jahre verzögert hat, eine gestaffelte Rente fordern. Dass sich die Wartezeit, die vor der EYT-Regelung nur 2 Jahre betrug, plötzlich um 18 Jahre verlängerte, löste bei den Arbeitnehmern großen Unmut aus.

Diejenigen, die auf eine gestaffelte Rente warten und sich unter dem Dach des Vereins für Gerechtigkeit bei der Rente (EMAD-DER) zusammengeschlossen haben, fordern für Personen, die bis zum 31. Dezember 2000 in das Arbeitsleben eingetreten sind, eine Altersgrenze von 43 Jahren für Frauen und 45 Jahren für Männer. Diese Altersgrenze soll jährlich um ein Jahr steigen, sodass sie für diejenigen, die 2008 in das Arbeitsleben eingetreten sind, bei 51 Jahren für Frauen und 53 Jahren für Männer liegt. Zudem wird gefordert, die Anzahl der Prämientage nicht bei 7000, sondern bei 6400 zu beginnen und jährlich um 75 Tage zu erhöhen.

RENTENEINTRITTSSALTER STEIGT ALLE ZWEI JAHRE

Für diejenigen, die nach dem 30. April 2008 versichert wurden, wird das System der gestaffelten Rente weiterhin angewendet. In diesem Rahmen können Frauen, die ihre 7200 oder 9000 Prämientage bis zum 31. Dezember 2035 erfüllen, mit 58 Jahren und Männer mit 60 Jahren in Rente gehen. Für diejenigen, die ihre Prämientage nach diesem Datum erfüllen, wird das Renteneintrittsalter jedoch alle zwei Jahre weiter ansteigen.

Viele Menschen, die heute im Berufsleben stehen, können selbst bei ununterbrochener Arbeit keinen Rentenanspruch vor dem 65. Lebensjahr erwerben. Männer, die nach dem 1. Januar 2019 mit der Arbeit begonnen haben, sowie Frauen, die nach dem 1. Januar 2023 versichert wurden, können selbst bei einer Tätigkeit als Beamte oder Gewerbetreibende erst mit 65 Jahren in Rente gehen. Für Arbeiter gilt, dass Männer, die nach dem 1. Januar 2024 versichert wurden, ebenfalls der Altersgrenze von 65 Jahren unterliegen.

GESETZESENTWÜRFE IM PARLAMENT AUF DEM TISCH

Verschiedene Gesetzesentwürfe zur Beseitigung der Ungleichheiten im Rentensystem wurden dem Parlament vorgelegt. Zuletzt reichte der CHP-Abgeordnete für Karabük, Cevdet Akçay, einen Gesetzesentwurf ein, der vorsieht, die Bedingung von 9000 Prämientagen für Gewerbetreibende und Beamte auf 7200 Prämientage zu senken, wie es bei Arbeitern der Fall ist.

Dieser Vorschlag sieht vor, das Renteneintrittsalter je nach Prämientagen und Beginn des Arbeitslebens zu staffeln. Demnach soll für Versicherte zwischen dem 8. September 1999 und dem 31. Dezember 2000 das Renteneintrittsalter auf 49 Jahre für Frauen und 51 Jahre für Männer festgelegt werden, wobei es jährlich um ein Jahr steigen und sich der Grenze von 58 Jahren für Frauen und 60 Jahren für Männer annähern soll. 



Nachrichtenquelle: 12punto

gestaffelte Rente