Rückgang der Lebensmittelpreise im Juni blieb begrenzt, Dienstleistungen und Energie stiegen an
Laut dem Juni-Bericht der türkischen Zentralbank (TCMB) stiegen die Verbraucherpreise, während die Inflation bei Lebensmitteln und Dienstleistungen zurückging, jedoch in den Bereichen Energie und anderen Hauptausgabengruppen ein Anstieg zu verzeichnen war.
Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat ihren Bericht zur Preisentwicklung für den Monat Juni veröffentlicht. Dem Bericht zufolge stiegen die Verbraucherpreise im Juni um 1,37 Prozent, während die jährliche Inflationsrate um 0,36 Prozentpunkte auf 35,05 Prozent sank.
Es wurde hervorgehoben, dass der Rückgang der Inflation im Juni insbesondere in den Bereichen Lebensmittel und Dienstleistungen zu verzeichnen war, während in anderen wichtigen Ausgabenkategorien ein Anstieg zu beobachten war. Während die Lebensmittelpreise nur begrenzt sanken, traten Preissteigerungen in den Bereichen Dienstleistungen und Energie in den Vordergrund.
Den wichtigsten Details des Berichts zufolge wurde bei unverarbeiteten Lebensmitteln ein Rückgang verzeichnet, der vor allem von den Gemüsepreisen angeführt wurde. Dennoch blieb der allgemeine Rückgang bei unverarbeiteten Lebensmitteln begrenzt, da der Rückgang bei frischem Obst und Gemüse unter dem saisonalen Durchschnitt lag. Andererseits wurde beobachtet, dass sich der jährliche Preisanstieg in der Gruppe der verarbeiteten Lebensmittel verlangsamte.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich die geopolitischen Entwicklungen, die im Juni die Energiegruppe beeinflussten, auch in den Preisen widerspiegelten. Neben dem Anstieg der Kraftstoffpreise wurde festgestellt, dass auch die Preise für Leitungswasser auf monatlicher Basis weiter gestiegen sind.
Auch bei den Dienstleistungspreisen fiel die Aufwärtsdynamik auf. Aufgrund der Feiertagszeit und der gestiegenen Kraftstoffkosten kam es zu einem starken Anstieg bei den Transportdienstleistungen, während auch in Unterkategorien wie Bildung und Mieten weiterhin Preissteigerungen gemeldet wurden.
Bei langlebigen Konsumgütern wurde festgestellt, dass die Preisbewegungen, insbesondere bei Produkten außerhalb der Haushaltsgeräte, aufgrund der Auswirkungen der Wechselkursweitergabe relativ begrenzt blieben. Bei den Erzeugerpreisen beschleunigte sich der monatliche Anstieg aufgrund der Auswirkungen der Energiekomponenten, und die jährliche Erzeugerinflation stieg auf 24,45 Prozent.
Zusammenfassend wurde festgestellt, dass es im Juni keine wesentliche Veränderung im Haupttrend der Inflation gab und bei den auf Ausschluss sowie Verteilung basierenden Indikatoren keine nennenswerten Bewegungen beobachtet wurden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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