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Spannungen im Nahen Osten treiben Ölpreise auf Rekordniveau

Aufgrund der eskalierenden Konflikte in der Region und Sorgen um die Energieversorgung erreichte Brent-Öl 93 Dollar; dies markiert den stärksten wöchentlichen Anstieg seit April 2020.

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Spannungen im Nahen Osten treiben Ölpreise auf Rekordniveau

Die Kriegsatmosphäre im Nahen Osten erschüttert die globalen Energiemärkte und hat zu einem historischen Sprung bei den Ölpreisen geführt. Brent-Öl schloss die Woche mit einem Anstieg von 8,93 Prozent bei 93,04 Dollar, was den stärksten wöchentlichen Wertzuwachs der letzten sechs Jahre darstellt.

Der Aufruf von US-Präsident Donald Trump an den Iran zur „bedingungslosen Kapitulation“ schürte Befürchtungen, dass die Konflikte lange andauern und die globale Energieversorgung ernsthaft beeinträchtigt werden könnte. Die zunehmende Unsicherheit hinsichtlich des Angebots setzte die Ölmärkte unter Druck.

Die Krise in der Region ist insbesondere an der Straße von Hormus, einem kritischen Punkt für den Öltransport, deutlich spürbar. Die Zahl der Tanker, die die Meerenge passieren, ist zurückgegangen, und es wurde berichtet, dass der Transport nahezu zum Erliegen gekommen ist. Der katarische Energieminister Saad al-Kaabi erklärte, dass die Ölpreise bei einer anhaltenden Schließung der Straße von Hormus auf 150 Dollar pro Barrel steigen könnten. Al-Kaabi betonte, dass dieses Szenario schwerwiegende zerstörerische Folgen für die Weltwirtschaft haben könnte.

Der Stopp der irakischen Ölproduktion in Höhe von täglich 1,5 Millionen Barrel sowie die Drosselung der Produktion in Kuwait aufgrund erschöpfter Lagerkapazitäten haben die Angebotsverknappung am Markt weiter verschärft. Natasha Kaneva, Leiterin der globalen Rohstoffforschung bei JPMorgan, betonte, dass sich die Sorgen an den Märkten nicht nur auf geopolitische Risiken beschränken, sondern dass sich auch tatsächliche Produktionsausfälle und logistische Probleme in den Preisen widerspiegeln. Kaneva vertritt die Ansicht, dass bei einer längerfristigen Schließung der Straße von Hormus der wöchentliche Produktionsausfall 6 Millionen Barrel erreichen könnte.

Während der Krieg zwischen den USA und dem Iran in den achten Tag geht, erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf einer Pressekonferenz: „Wir stehen erst am Anfang des Krieges.“ Die Möglichkeit einer Verlängerung des Prozesses sorgt weiterhin für zunehmende Unruhe an den Energiemärkten.


Nachrichtenquelle: 12punto