Buğra Gökçe: Anzahl der ausländischen İSKİ-Abonnenten in 8 Jahren fast verzehnfacht
Der stellvertretende Generalsekretär der Stadtverwaltung Istanbul, Dr. Buğra Gökçe, erklärte: „Den Wasserverbrauchsdaten von İSKİ zufolge leben etwa 2,5 Millionen Ausländer in Istanbul.“
Wäre die Zahl der Ausländer in Istanbul eine eigenständige Stadt, wäre sie die neuntgrößte Stadt Europas. Während im Stadtzentrum von Paris 2,1 Millionen Menschen leben, liegt die Einwohnerzahl von Wien bei 1,9 Millionen und die von Barcelona bei nur 1,6 Millionen.
Die Zahl der ausländischen İSKİ-Abonnenten hat sich in 8 Jahren fast verzehnfacht.
Während es im Jahr 2019 noch 145.000 ausländische Abonnenten gab, ist diese Zahl in diesem Jahr auf 255.985 gestiegen.
Während die durchschnittliche Haushaltsgröße in Istanbul bei 3,3 Personen liegt, kann die Haushaltsgröße bei ausländischen Abonnenten aufgrund des Zusammenlebens vieler Haushalte sogar 8 bis 10 Personen übersteigen.
Die ausländische Gesamtbevölkerung, einschließlich vorübergehender Schutzsuchender, Personen, die durch Immobilienkauf die Staatsbürgerschaft erhalten haben, Inhabern von befristeten Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnissen sowie illegalen Einwanderern, hat 16 Prozent unserer einheimischen Bevölkerung erreicht.
Auch das Erdbeben- und Katastrophenrisiko der Gebäude, in denen die zwischen 350.000 und 500.000 Ausländer leben, ist unklar. Insbesondere da illegale Einwanderer unregistriert untergebracht sind, ist es nicht möglich, die Gebäude, in denen sie sich aufhalten, zu identifizieren, zu kontrollieren und anschließend zu sanieren.
Es ist für keine Stadt der Welt möglich, innerhalb eines Zeitraums von 8 Jahren die für einen Bevölkerungszuwachs von 2,5 Millionen Menschen erforderlichen sozialen Einrichtungen, Bildungsinstitutionen, Parks und Erholungsgebiete zu schaffen oder das öffentliche Verkehrsnetz entsprechend diesem massiven Bevölkerungsanstieg auszubauen. Die wachsende ausländische Bevölkerung sowie die irreguläre und unkontrollierte Migration belasten die ohnehin an ihren ökologischen Grenzen angelangte Stadt Istanbul noch weiter.
Sowohl aufgrund der Wohnraumkrise, die wir erleben, als auch für die Zukunft unserer Städte muss die Praxis des Immobilienverkaufs an Ausländer gestoppt und zudem wirksam gegen illegale und irreguläre Migration vorgegangen werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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