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Türkei für Russen zu teuer, Touristen ändern ihre Route: Interesse an Griechenland und Bulgarien steigt

Das Interesse russischer Touristen an Europa nimmt wieder zu: Neue Routen und günstige Preise haben die Nachfrage nach Reisezielen wie Ungarn, Griechenland und Italien um bis zu 70 % gesteigert.

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Türkei für Russen zu teuer, Touristen ändern ihre Route: Interesse an Griechenland und Bulgarien steigt

Trotz verschiedener Schwierigkeiten, einschließlich der Visabestimmungen, ist das Interesse russischer Touristen an Europareisen in letzter Zeit wieder gestiegen. Laut einem Bericht von Kommersant spielt die zunehmende Verbreitung von Anschlussflügen über die Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und Georgien eine wichtige Rolle bei diesem Anstieg.

Insbesondere die Nachfrage nach Reisezielen wie Ungarn, Montenegro, Griechenland, Bulgarien, Portugal, Deutschland und Zypern verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg zwischen 21 % und 70 %.

Darüber hinaus ist auch eine Zunahme der Reisedauer zu beobachten. Dem Bericht zufolge hängt dies damit zusammen, dass die Urlaubskosten in Europa mittlerweile mit denen in der Türkei vergleichbar sind.

RUSSEN REISEN AM HÄUFIGSTEN NACH GRIECHENLAND, SPANIEN UND BULGARIEN

Vertreter der Tourismusbranche geben an, dass die Hotelbuchungen und Flüge nach Europa in der zweiten Jahreshälfte 2024 deutlich zugenommen haben. Laut Daten von OneTwoTrip stieg beispielsweise der Anteil der Flugticketbuchungen für europäische Länder für den Zeitraum August bis Oktober 2024 auf 16 % der Gesamtverkäufe. Insbesondere Länder wie Griechenland, Spanien, Bulgarien, Ungarn und Italien gehören zu den bevorzugten Reisezielen russischer Touristen.

Dem Bericht von Türkrus zufolge gehören zu den Gründen für den Anstieg die Hinzufügung neuer Flugrouten nach Europa sowie die Gewöhnung an die Schwierigkeiten bei der Erlangung eines Schengen-Visums. Die neuen Flugrouten wurden insbesondere durch Anschlussflüge über GUS-Länder und Georgien diversifiziert. Dies macht Reisen nach Europa zugänglicher und erweitert die Reisepläne der Urlauber. In einigen Ländern wie Spanien kam es jedoch aufgrund fehlender neuer Flugrouten zu einem Rückgang der Nachfrage.

INTERESSE AN ITALIEN UND GRIECHENLAND WÄCHST

Reiseveranstalter berichten, dass die Nachfrage nach Zielen wie Zypern, Italien und Griechenland ebenfalls deutlich gestiegen ist. Während das Interesse an Zypern beispielsweise um 22,5 % zunahm, erreichte dieser Anstieg in Italien 63 %. In Griechenland wurde eine Rate von 58 % verzeichnet. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass die Nachfrage nach Europa noch nicht vollständig auf das alte Niveau zurückgekehrt ist. Tourismusexperten sind der Ansicht, dass die bestehenden Beschränkungen und die Verlangsamung der Visaprozesse verhindern, dass die Nachfrage das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht.

 


Nachrichtenquelle: 12punto