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Türk-İş fordert eine Neubewertung der Steuertarife

Der Gewerkschaftsbund TÜRK-İş erklärte, dass Arbeitnehmer mit einer hohen Steuerlast konfrontiert seien, und forderte eine Aktualisierung der Steuertarife entsprechend der Neubewertungsrate sowie eine jährliche Anpassung der Tarife an diese Rate.

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Türk-İş fordert eine Neubewertung der Steuertarife

Der Gewerkschaftsbund Türk-İş hat einen Bericht erstellt, der die aktuellen Probleme im Steuerwesen sowie Lösungsvorschläge für diese Probleme enthält.

In dem Bericht, der an die Mitglieder des Präsidialkabinetts, die im türkischen Parlament (TBMM) vertretenen politischen Parteien sowie an die Abgeordneten übermittelt wurde, wird gefordert, die Steuern auf Löhne und Gehälter auf ein faires Niveau zu bringen.

In dem Bericht wird festgestellt, dass die Befreiung des Mindestlohns von der Steuer zwar eine richtige Entscheidung sei, dies jedoch allein nicht ausreiche, um die Ungleichheit und Ungerechtigkeit bei der Besteuerung von Arbeitnehmern zu beseitigen.

Es wird darauf hingewiesen, dass Arbeitnehmer aufgrund der über die Jahre nicht angemessen angepassten Steuertarife mit einer hohen Steuerlast konfrontiert sind. In dem Bericht heißt es dazu:

"Betrachtet man die Löhne im unteren und unteren mittleren Einkommensbereich in unserem Land, so mussten diese Arbeitnehmer über die Jahre hinweg Steuern mit einem höheren Satz zahlen. Während eigentlich eine Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit erfolgen sollte, hat sich für Arbeitnehmer mit niedrigem und mittlerem Einkommen das Gegenteil ergeben. Für Arbeitnehmer, die ohnehin viele ihrer Ausgaben bei der Ermittlung des Nettoeinkommens nicht geltend machen können, befeuert die Zahlung höherer Steuersätze die Steuerungleichheit. Obwohl die Steuer auf den Mindestlohn in unserem Land ausgenommen wurde, wird der Mindestlohn in die kumulative Steuerbemessungsgrundlage einbezogen. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer, die auch nur etwas mehr als den Mindestlohn verdienen, in kurzer Zeit in die Steuerklassen von 20 oder 27 Prozent rutschen."

'DIE ERSTE STUFE SOLLTE NICHT WENIGER ALS DAS 14-FACHE DES MINDESTLOHNS BETRAGEN'

In dem Bericht wird betont, dass ein gerechteres Steuersystem möglich sei, wenn bestimmte Punkte und Praktiken, die zu Lasten der Arbeitnehmer gehen, überprüft und korrigiert würden. Die Forderungen werden wie folgt aufgelistet:

"Für einen menschenwürdigen Lebensstandard der Arbeitnehmer ist eine objektive und gerechte Steuerpolitik erforderlich. Unsere Forderung ist die Aktualisierung der Steuertarife entsprechend der Neubewertungsrate. Für die Zukunft fordern wir zudem eine jährliche Anpassung der Tarife an die Neubewertungsrate. Selbst wenn die Steuerstufen mit der Neubewertungsrate erhöht werden, muss sichergestellt werden, dass die erste Stufe nicht weniger als das 14-fache des Mindestlohns, die zweite Stufe nicht weniger als das 24-fache, die dritte Stufe nicht weniger als das 53-fache und die vierte Stufe nicht weniger als das 250-fache des Mindestlohns beträgt." 


Nachrichtenquelle: 12punto

Türk-İş Gewerkschaft Steuern Steuergerechtigkeit Steuerreform