UNCTAD korrigiert Wachstumsprognose für die Türkei nach oben
Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat ihre Wachstumserwartung für die Türkei für das Jahr 2024 von 2,9 Prozent auf 3,5 Prozent angehoben. Diese optimistische Prognose ist im April-Bericht der UNCTAD zur Entwicklung des Welthandels und der wirtschaftlichen Entwicklung enthalten.
Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat ihre Wachstumserwartung für die Türkei für das Jahr 2024 von 2,9 Prozent auf 3,5 Prozent angehoben.
Die UNCTAD hat ihren Bericht zur Entwicklung des Welthandels und der wirtschaftlichen Entwicklung für den Monat April veröffentlicht.
In dem Bericht wurde mitgeteilt, dass die UNCTAD ihre globale Wachstumsprognose für 2024 um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent erhöht hat.
In dem Bericht, in dem die Anhebung der Wachstumsprognose für die Türkei für 2024 von 2,9 Prozent auf 3,5 Prozent dargelegt wurde, wurde daran erinnert, dass das Land im Jahr 2023 ein Wachstum von 4,5 Prozent verzeichnete.
Der UNCTAD-Bericht warnt davor, dass das geringe Wirtschaftswachstum und Handelsunterbrechungen im Jahr 2024 die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen werden.
Unter Verweis auf rückläufige Investitionen und stagnierende Welthandelsdynamiken wird in dem Bericht darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 weiter verlangsamen werde; zudem wird darauf hingewiesen, dass die Aussicht auf Zinssenkungen die finanzielle Lage für Regierungen und Unternehmen verbessern könnte.
In dem Bericht wird betont, dass die Geldpolitik allein nicht alle dringenden globalen Herausforderungen lösen könne, und es wird auf die anhaltenden Krisen im Zusammenhang mit Staatsverschuldung, zunehmender Ungleichheit und dem Klimawandel hingewiesen.
Der UNCTAD-Bericht unterstreicht die Notwendigkeit eines multilateralen gemeinsamen Handelns, gepaart mit einem ausgewogenen politischen Mix aus fiskalischen, monetären, nachfrageorientierten und investitionsfördernden Maßnahmen, um die finanzielle Nachhaltigkeit zu gewährleisten, Arbeitsplätze zu schaffen und die Einkommensverteilung zu verbessern.
In dem Bericht wird daran erinnert, dass die Zentralbanken in den meisten Industrieländern seit Anfang 2022 die Zinssätze aggressiv angehoben haben, um die Inflation zu bekämpfen. Es heißt dort: „Dieser Ansatz hat jedoch die Lieferkettenprobleme im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sowie die zunehmende Marktbeherrschung, die zu höheren Preisen und Gewinnen führte, nicht vollständig berücksichtigt. Dass die Inflation trotz stabiler Beschäftigung im Jahr 2023 zurückgegangen ist, zeigt, dass nicht nur die Nachfrage, sondern auch angebotsseitige Probleme zur früheren Inflation beigetragen haben.“
Nachrichtenquelle: AA
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