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Warnung: Benzinpreise in den USA könnten nur langsam sinken

Energieminister Chris Wright wies darauf hin, dass es bis Ende 2026 oder 2027 dauern könnte, bis der Benzinpreis in den USA wieder unter 3 Dollar pro Gallone fällt.

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Warnung: Benzinpreise in den USA könnten nur langsam sinken

In der US-Regierung gibt es unterschiedliche Einschätzungen zur künftigen Entwicklung der Kraftstoffpreise. Energieminister Chris Wright erklärte in der CNN-Sendung "State of the Union", dass Verbraucher ihre Erwartungen hinsichtlich eines deutlichen Preisrückgangs mit Vorsicht betrachten sollten.

Kürzlich hatte Finanzminister Scott Bessent die Erwartung geäußert, dass die Benzinpreise in den Sommermonaten, insbesondere zwischen dem 20. Juni und dem 20. September, wieder auf das Niveau von 3 Dollar sinken könnten. Wright äußerte sich jedoch zurückhaltender gegenüber diesem Optimismus: "Die Preise haben wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreicht und werden mit einer Lösung des Konflikts sinken. Ich weiß jedoch nicht, wann wir wieder Preise unter 3 Dollar sehen werden; das könnte Ende dieses Jahres sein oder sich bis ins nächste Jahr ziehen", sagte er.

Aktuellen Daten der American Automobile Association zufolge lag der durchschnittliche Benzinpreis in den USA in der vergangenen Woche bei 4,10 Dollar pro Gallone. Vor dem am 28. Februar begonnenen und eskalierenden Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran lagen die Preise noch unter 3 Dollar. Seit dem ersten Tag des Konflikts sind die Kraftstoffkosten um etwa 37 Prozent gestiegen.

POLITISCHE AUSWIRKUNGEN HOHER KRAFTSTOFFPREISE

Die steigenden Kraftstoffkosten haben im Vorfeld der anstehenden Wahlen erhebliche Auswirkungen auf die politische Arena der USA. Laut einer aktuellen Umfrage der Quinnipiac University machen 65 Prozent der Wähler Präsident Donald Trump für den Anstieg der Benzinpreise verantwortlich. Zudem missbilligen 57 Prozent der Befragten die Leistung der aktuellen Wirtschaftsführung.

Unter dem Einfluss der hohen Inflation wird es für die Republikanische Partei schwieriger, ihre Kontrolle sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat zu behaupten. Experten weisen darauf hin, dass der politische Druck auf die Bürger durch die finanzielle Belastung weiter zunehmen könnte, sollte der Konflikt anhalten.

Um die Preisstabilität wiederherzustellen, richten sich die Blicke mittelfristig auf eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten. Energieanalysten zufolge bleibt jedoch ungewiss, wann die Unruhe auf dem Kraftstoffmarkt ein Ende finden wird.


Nachrichtenquelle: 12punto

USA Energie