Warnung vor einer riesigen Krise in der US-Wirtschaft: Experten weisen auf einen Zusammenbruch wie 1929 hin
Szenarien einer möglichen Finanzkrise in den Vereinigten Staaten sorgen in vielen Teilen der Welt für Besorgnis. Analysten weisen darauf hin, dass eine großflächige wirtschaftliche Anspannung in den USA auch die globalen Märkte in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Analysen des in den USA ansässigen Unternehmens Universa Investments zufolge könnte der aktuelle Aufwärtstrend an der Wall Street einen weiteren Anstieg des S&P 500-Index um 20 Prozent auslösen. Fondsmanager warnen jedoch davor, dass es nach dieser Rallye zu einem historischen Börsencrash kommen könnte. Mark Spitznagel, der Gründer von Universa, erklärte, dass sie nach dem Erreichen der 8.000-Punkte-Marke durch den Index einen massiven Einbruch erwarten. Spitznagel sorgte mit den Worten für Aufsehen: "Ich erwarte einen Zusammenbruch von etwa 80 Prozent... aber das wird nach einer gigantischen, euphorischen und historischen Rallye geschehen. Wir befinden uns gerade mitten darin, wir sind noch nicht am Ende."
Universa Investments ist als Fonds bekannt, der sich auf den Schutz vor seltenen, aber verheerenden Schocks an den Finanzmärkten spezialisiert hat. Der 2007 gegründete Fonds mit einem Portfolio von 20 Milliarden Dollar erzielte insbesondere während der Marktschwankungen in der Pandemiezeit 2020 erhebliche Gewinne. Fondsmanager Spitznagel betonte, dass seine Kunden Universa quasi wie eine "Versicherung" nutzten, und sagte: "Indem unsere Kunden uns nutzen, können sie tatsächlich längerfristig am Markt bleiben, was ein Paradoxon ist."
DIE POLITIK DER FED UND ZUKUNFTSSORGEN
Während der S&P 500-Index seit Jahresbeginn um etwa 13 Prozent gestiegen ist, haben die Erwartungen an baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed den Optimismus an den Märkten befeuert. Experten sind sich einig, dass die Fed weitere Zinssenkungen vornehmen könnte, um eine wirtschaftliche Verlangsamung zu verhindern. Mark Spitznagel gab jedoch zu bedenken, dass die tatsächlichen Auswirkungen der lockeren Geldpolitik nach 2008 und der Zinserhöhungen nach der Pandemie im Finanzsystem noch nicht vollständig zum Vorschein gekommen seien. Spitznagel äußerte: "Wir werden die Ergebnisse sehen... Es braucht Zeit."
Spitznagel erklärte zudem, dass das Bestreben der Fed, die Inflation unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten, den Optimismus an den Märkten zwar steigere, er jedoch nach dem aktuellen Anstieg einen unvermeidlichen Zusammenbruch prognostiziere.
Wirtschaftskreise warnen, dass ein möglicher Zusammenbruch in den USA nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch für die Weltwirtschaft den Beginn einer neuen Ära markieren könnte. Während die Auswirkungen der Großen Depression von 1929 noch immer in Erinnerung sind, sorgen die verheerenden Folgen, die eine ähnliche Welle heute auslösen könnte, weltweit für Neugier und Unruhe.
Nachrichtenquelle: 12punto
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