Zentralbanken setzen Käufe fort: Goldpreis schießt in die Höhe...
Die Goldpreise sind auf ein Zwei-Wochen-Hoch gestiegen, nachdem Fed-Chef Powell die Tür für eine Zinssenkung im September offen gelassen hat. Nach der Fed-Entscheidung kletterte der Preis für ein Gramm Gold auf über 2.600 Lira.
Die Goldpreise starteten am Donnerstag, dem 1. August, dem vierten Arbeitstag der Woche, mit einer leicht positiven Tendenz in den Tag. Nach der Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Zinsen unverändert zu lassen, ist das Thema bei Marktbeobachtern von großem Interesse.
Die US-Notenbank (Fed) hat den Leitzins wie erwartet nicht verändert und ihn in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent belassen, dem höchsten Stand seit 23 Jahren. Nach der Fed-Entscheidung stieg der Preis für ein Gramm Gold auf über 2.600 Lira.
Die Aussage von Fed-Chef Jerome Powell, dass die Notenbankvertreter bei dieser Sitzung eine Zinssenkung "ernsthaft in Erwägung gezogen" hätten, stützte die Goldpreise.
AUF DEM HÖCHSTSTAND SEIT ZWEI WOCHEN
Die Märkte preisen bereits eine Zinssenkung im September ein.
Die Goldpreise sind auf ein Zwei-Wochen-Hoch gestiegen, nachdem Fed-Chef Powell die Tür für eine Zinssenkung im September offen gelassen hat.
Der Spotpreis für eine Unze Gold notiert heute Morgen bei 2.446 Dollar. Der Preis für ein Gramm Gold lag am Morgen bei 2.608 TL. Ähnlich verhielt es sich bei der Viertel-Goldmünze, die auf 4.265 TL stieg. Die Cumhuriyet-Goldmünze wurde zu 17.000 TL gehandelt.
'GEOPOLITISCHE RISIKEN SIND DER GRUND FÜR DIE ANHALTENDEN KÄUFE'
Der Ökonom Hikmet Baydar erklärte gegenüber Sputnik:
Die Zentralbanken kaufen weiterhin Gold. Der Grund für die anhaltenden Käufe sind geopolitische Risiken. Sollten die geopolitischen Risiken zunehmen, könnten wir neue Rekorde beim Goldpreis sehen. Wenn die geopolitischen Risiken steigen, könnte sich die Erholung beim Gold fortsetzen. Infolgedessen könnte es beim Gramm-Gold zu Aufwärtsbewegungen kommen.
Da die Zinsentscheidung keine Überraschung war, hat dies keine Auswirkungen auf den Dollar. Das eigentliche Problem liegt in Europa. Das Wachstum in Deutschland ist negativ. Für Europa wird über eine Rezession gesprochen. Dies führt dazu, dass der Dollar stärker bleibt. Die US-Staatsverschuldung wächst unterdessen weiter. Das setzt den Dollar unter Druck.
'WIR KÖNNTEN EINEN PREISANSTIEG BEIM ÖL SEHEN'
Zuletzt steigt durch die Tötung eines Hamas-Funktionärs das Risiko einer Ausweitung des Krieges in der Region. Das ist es, was Israel will. Sollte es dazu kommen, könnten wir einen Preisanstieg beim Öl sehen. Das würde bedeuten, dass die Inflation in den USA weiter steigen wird. Das derzeit größte Risiko für die USA ist das geopolitische Risiko. Bezüglich des Attentats im Iran sagte die USA: 'Wir haben keine Kenntnis davon'. Eine weitere Ausweitung des Krieges liegt nicht im Interesse der USA."
Nachrichtenquelle: 12punto
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