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Zweitniedrigster monatlicher Wert bei hypothekarisch finanzierten Wohnungsverkäufen verzeichnet

Bei den hypothekarisch finanzierten Wohnungsverkäufen wurde im Oktober mit 5.577 Einheiten der zweitniedrigste monatliche Wert verzeichnet. Der Anteil der hypothekarisch finanzierten Verkäufe am Gesamtvolumen lag in den 130 Monaten seit Januar 2013 einschließlich Oktober nur siebenmal im einstelligen Bereich.

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Zweitniedrigster monatlicher Wert bei hypothekarisch finanzierten Wohnungsverkäufen verzeichnet

Der Anteil der hypothekarisch finanzierten Verkäufe am Gesamtvolumen lag in den 130 Monaten seit Januar 2013, als diese Statistiken erstmals veröffentlicht wurden, nur siebenmal im einstelligen Bereich. Diese Zeiträume waren September, Oktober, November und Dezember 2018, Januar 2019 sowie September und Oktober 2023. In den verbleibenden 123 Monaten lag der Anteil der hypothekarisch finanzierten Verkäufe am Gesamtvolumen im zweistelligen Bereich. Nach Daten der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) ist der gewichtete jährliche Durchschnitt der von Banken vergebenen Wohnungsbaudarlehenszinsen von 19,34 Prozent am 26. Mai auf 41,67 Prozent am 3. November gestiegen.

"EINLAGEN WERDEN FÜR ANLEGER ATTRAKTIVER"

Prof. Dr. Sefer Şener, Dozent an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Istanbul, erklärte, dass die jährlichen Durchschnittszinsen für Wohnungsbaudarlehen im Vorfeld der Wahlen aufgrund der Niedrigzinspolitik bei etwa 20 Prozent lagen. Seit Mai seien diese jedoch parallel zu den Straffungsmaßnahmen der TCMB unter der neuen Wirtschaftsführung gestiegen und hätten die 40-Prozent-Marke überschritten.

In Bezug auf den Rückgang der hypothekarisch finanzierten Wohnungsverkäufe infolge dieser Entwicklung äußerte sich Şener wie folgt: "Während der Anteil der hypothekarisch finanzierten Verkäufe am Gesamtvolumen konstant im zweistelligen Bereich lag, ist er aufgrund der Politik der neuen Wirtschaftsführung und der eingeleiteten Straffungsschritte in den letzten drei Monaten kontinuierlich gesunken. Zu diesem Rückgang tragen sowohl die hohen Zinssätze für Wohnungsbaudarlehen als auch die gestiegenen Einlagenzinsen bei. Die hohen Zinssätze veranlassen Bürger mit Bargeld dazu, sich Einlagen zuzuwenden. Erstens sind Wohnungen aufgrund der hohen Kreditzinsen mittlerweile teurer geworden. Zweitens ziehen es diejenigen, die über Kapital verfügen, aufgrund der hohen Einlagenzinsen vor, ihr Geld bei der Bank anzulegen. Darüber hinaus hat die Investition in Wohnimmobilien aufgrund der Inflation an Attraktivität verloren. Das bedeutet, dass selbst diejenigen, die über genügend Bargeld für den Erwerb von Immobilien verfügen, sich eher für Einlagen entscheiden, mit denen sie höhere Erträge als durch Mieteinnahmen erzielen können." Prof. Dr. Şener fügte hinzu, dass die Nachfrage nach kreditfinanzierten Wohnungen weiter sinken werde.

"WOHNUNGSBAUUNTERNEHMEN SUCHEN LÖSUNGEN DURCH RATENVERKÄUFE"

Nazmi Durbakayım, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Bauunternehmer in Istanbul (İNDER), erklärte, dass die hypothekarisch finanzierten Verkäufe aufgrund des Anstiegs der Wohnungsbaukosten und -preise infolge der Inflation sowie des Anstiegs der Zinssätze auf ein Tief gefallen seien.

Durbakayım sagte: "Andererseits hat die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe die hypothekarisch finanzierten Wohnungsverkäufe schwer getroffen. Als Maßnahme gegen diese Situation haben sich die Wohnungsbauunternehmen dazu entschieden, Lösungen durch eigene Ratenverkaufsmodelle zu entwickeln."


Nachrichtenquelle: 12punto

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