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40.000 Jahre alte Mikroben in Alaska durch Auftauen wieder aktiv

Mikroorganismen, die jahrzehntelang im gefrorenen Boden Alaskas schlummerten, erwachen nach dem Auftauen wieder zum Leben und tragen zur Kohlenstofffreisetzung bei. Forscher warnen, dass das mikrobielle Leben durch das Auftauen des Permafrosts neue Risiken für Umwelt und Klima bergen könnte.

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40.000 Jahre alte Mikroben in Alaska durch Auftauen wieder aktiv

Eine wissenschaftliche Studie im gefrorenen Boden des Landesinneren von Alaska hat gezeigt, dass Mikroben aus den Tiefen der Geschichte immer noch überlebensfähig sind. Diese Mikroorganismen, die über Jahrtausende im Eis inaktiv waren, werden durch das Schmelzen des Permafrosts wieder aktiv, beginnen organische Stoffe zu zersetzen und Kohlendioxid zu produzieren.

Bei der Untersuchung von Proben aus den Tiefen des Permafrosts, die im Labor kontrolliert aufgetaut wurden, wurde zunächst eine extrem geringe biologische Aktivität verzeichnet. Doch mit fortschreitendem Prozess wurde deutlich, dass die Mikroben wieder zum Leben erwachten, sich an die Umweltbedingungen anpassten und die biologischen Aktivitäten spürbar zunahmen.

Geologen zufolge können Mikroben, die in solchen gefrorenen Gebieten lebten, sich an einen neuen Lebenszyklus anpassen. Tristan Caro, der die Untersuchung leitete, erklärte: „Diese Mikroorganismen sind eigentlich nicht als tot zu betrachten, sie sind so aktiv, dass sie sofort wieder zum Leben erwachen, sobald die Umweltbedingungen günstig werden.“

Es wurde beobachtet, dass die Mikroben im aufgetauten Permafrost organische Stoffe zersetzen und in Kohlendioxid umwandeln. Messungen der Wissenschaftler zeigten, dass die mikrobielle Aktivität von Tag zu Tag zunimmt und somit auch der Ausstoß von Treibhausgasen steigen könnte. Mikrobiologen sagen: „Besonders der intensive, an feuchte Keller erinnernde Geruch, der sich in der Umgebung ausbreitete, war ein konkretes Anzeichen für eine aktive organische Zersetzung.“

Das Team, das im Tunnel des gefrorenen Bodens arbeitet, berichtet zudem, dass an den Tunnelwänden Spuren prähistorischer Bisons gefunden wurden. Dieses Detail verlieh der Forschung eine neue Dimension und wies auf die Vielfalt des Lebens im Eis hin.

PERMAFROST-SCHMELZE UND KLIMAFOLGEN

Der Geologe Sebastian Kopf weist darauf hin, dass durch das Auftauen des Permafrosts Milliarden Tonnen Kohlenstoff freigesetzt werden könnten, was die Treibhausgaswerte in der Atmosphäre erhöhen und den Klimawandel beschleunigen könnte. Laut Kopf könnte die Reaktivierung mikrobieller Gemeinschaften aus alten Zeiten zu größeren Umweltrisiken führen als bisher angenommen.

Experten berichten, dass das mikrobielle Leben in gefrorenen Regionen mit der Erwärmung des Klimas häufiger und intensiver aktiv werden könnte. Aus diesem Grund untersucht die Wissenschaftswelt weiterhin detailliert die Auswirkungen dieses Prozesses auf den globalen Kohlenstoffkreislauf.

Darüber hinaus wurde festgehalten, dass archäologische Funde in antiken Städten weiterhin die Neugier der wissenschaftlichen Gemeinschaft wecken. Kunsthistoriker betonten, dass die Athena-Statue, die auf die frühe Klassik datiert wird, durch ihre elegante Marmorverarbeitung besticht.


Nachrichtenquelle: 12punto