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Bedrohung im KI-Gewand: Vorsicht vor Ransomware der neuen Generation!

Aktuellen Sicherheitsuntersuchungen zufolge zielen Cyberkriminelle auf zahlreiche professionelle Anwender und Unternehmen ab, indem sie Ransomware in scheinbar legitime KI-Arbeitstools einschleusen. Alev Akkoyunlu, Operations Director bei Laykon Bilişim, dem türkischen Vertriebspartner von Bitdefender Antivirus, warnt davor, dass diese raffinierten Angriffe sensible Geschäftsdaten und finanzielle Vermögenswerte gefährden, und erläutert, was man über gefälschte KI-Arbeitstools mit versteckter Ransomware wissen muss.

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Bedrohung im KI-Gewand: Vorsicht vor Ransomware der neuen Generation!

KI-Tools, die Prozesse wie das Verfassen von Texten, die Erstellung von Präsentationen oder die Generierung von Multimediadateien in Sekundenschnelle erledigen können, machen das Berufsleben effizienter, produktiver und praktischer. Während viele dieser Dienste kostenlos oder mit eingeschränktem Zugriff angeboten werden, sind Versionen mit erweiterten Funktionen meist über ein monatliches Abonnementmodell kostenpflichtig. Angreifer nutzen diese Situation aus und erstellen gefälschte Websites, die den Nutzern Vollversionen beliebter KI-Anwendungen versprechen. 

Die Angreifer integrieren Ransomware in diese gefälschten KI-Programme und nutzen gleichzeitig Techniken des Suchmaschinen-Poisonings (SEO Poisoning), um die bösartigen Websites in den Suchergebnissen ganz oben zu platzieren. Alev Akkoyunlu erklärt, dass der Missbrauch einer nützlichen, aber umstrittenen Technologie wie der künstlichen Intelligenz durch solche Methoden den Prozess der Einführung neuer Technologien in Unternehmen verlangsamt, und teilt wichtige Informationen über gefälschte KI-Arbeitstools, die Ransomware verbergen.

MICROSOFT-TOOLS ALS SCHUTZSCHILD GENUTZT

Diese Angriffe, die die Popularität von KI nutzen, um auf Berufstätige abzuzielen, zeigen ausgeklügelte Social-Engineering-Methoden in Kombination mit fortschrittlichen Ausweichtechniken. Cyberkriminelle binden echte Microsoft-KI-Tools in das gefälschte KI-Programm ein und erzeugen so eine hybride ausführbare Datei, die von herkömmlichen Antivirenprogrammen nicht erkannt wird. Diese komplexe Struktur ermöglicht es der Ransomware, bei ersten Sicherheitsüberprüfungen wie eine legitime Anwendung zu erscheinen und sich dauerhaft im System festzusetzen. Dies verdeutlicht, wie hochentwickelt und raffiniert die Verbreitungsmechanismen moderner Ransomware geworden sind.

6 MASSNAHMEN GEGEN GEFÄLSCHTE KI-ANWENDUNGEN

1. Von offiziellen Quellen herunterladen. Bevorzugen Sie beim Herunterladen von KI-Tools ausschließlich offizielle Websites oder vertrauenswürdige App-Stores. Halten Sie sich von verdächtigen Websites fern, die Vollversionen beliebter Tools kostenlos oder zu einem niedrigen Preis versprechen.

2. Antivirenprogramme auf dem neuesten Stand halten. Halten Sie die Antivirensoftware auf Ihren Geräten aktuell und führen Sie regelmäßige Systemscans durch. Vernachlässigen Sie zudem nicht die Updates für Betriebssysteme und Anwendungen, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen.

3. Berechtigungen und Download-Quellen prüfen. Untersuchen Sie sorgfältig, welche Berechtigungen die von Ihnen installierten Programme haben. Seien Sie skeptisch gegenüber Anwendungen, die unnötige oder übermäßige Berechtigungen anfordern.

4. Sensibilisierung der Mitarbeiter erhöhen. Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter und Geschäftspartner für Ransomware- und Social-Engineering-Angriffe. Steigern Sie das interne Bewusstsein durch regelmäßige Cybersicherheitsschulungen, die erklären, wie solche Bedrohungen funktionieren und wie sie erkannt werden können.

5. Vorsicht bei verdächtigen E-Mails und Links. Klicken Sie insbesondere nicht auf Links und Dateianhänge in E-Mails von unbekannten Absendern. Betrugsnachrichten, die auf gefälschte KI-Tools verweisen, nehmen zu.

6. Backup-Gewohnheiten verbessern. Speichern Sie Ihre kritischen Geschäftsdaten regelmäßig an sicheren und offline verfügbaren Orten. So minimieren Sie den Datenverlust bei einem möglichen Ransomware-Angriff.


Nachrichtenquelle: 12punto