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Chinas globales Spionagenetzwerk aufgedeckt

Die weltweiten Spionageaktivitäten der chinesischen Gruppen FishMonger und I-SOON wurden enttarnt. Das US-Justizministerium hat Anklage erhoben, während das FBI die Verdächtigen auf die Liste der meistgesuchten Personen gesetzt hat. Zu den Zielen gehören Regierungen, NGOs und Denkfabriken.

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Chinas globales Spionagenetzwerk aufgedeckt

Das Cybersicherheitsunternehmen ESET hat die Operation FishMedley aufgedeckt, die von den mit China in Verbindung stehenden Gruppen FishMonger und I-SOON durchgeführt wurde. Während das US-Justizministerium aufgrund der globalen Spionageaktivitäten Anklage gegen Mitarbeiter von I-SOON erhob, setzte das FBI diese Personen auf die Liste der meistgesuchten Kriminellen. Im Rahmen von FishMedley wurden Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Denkfabriken in Asien, Europa und den USA ins Visier genommen.

Laut ESET wurde diese Operation von der APT-Gruppe (Advanced Persistent Threat) FishMonger durchgeführt. I-SOON, das als Unterstützer staatlich geförderter chinesischer Cyberspionageaktivitäten gilt, konzentriert sich insbesondere auf Regierungen, akademische Einrichtungen und strategische Ziele.

FishMonger verwendet bei seinen Operationen chinesische Cyberangriffswerkzeuge wie ShadowPad, SodaMaster und Spyder. Den erlangten Daten zufolge wurden im Jahr 2022 im Rahmen der Operation FishMedley staatliche Institutionen in Taiwan und Thailand, katholische Wohltätigkeitsorganisationen in Ungarn und den USA, eine geopolitische Denkfabrik in Frankreich sowie ein unbekanntes Ziel in der Türkei angegriffen. Es wird davon ausgegangen, dass die Angreifer durch den Erhalt lokaler Administratorrechte in den kompromittierten Netzwerken in großem Umfang Daten abgezogen haben.

Das in Chengdu ansässige Unternehmen I-SOON operiert unter dem Dach der Winnti-Gruppe und ist unter verschiedenen Namen bekannt: Earth Lusca, TAG-22, Aquatic Panda und Red Dev 10. Es ist bekannt, dass die Gruppe während der zivilen Proteste in Hongkong Universitäten ins Visier nahm und sogenannte „Watering Hole“-Angriffe durchführte.


Nachrichtenquelle: 12punto